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Populärwissenschaftliches

Auswirkungen des Fernsehkonsums bei Erwachsenen

Es gibt zahlreiche Untersuchungen über die Auswirkungen des Fernsehens auf die Kognition bei Kindern (Stangl, 2012), doch viel weniger Forschung über die Auswirkungen bei älteren Erwachsenen. Fernsehen ist für das menschliche Gehirn insofern paradox, als permanent wechselnde sensorische Stimuli das Gehirn bis zum Stress aktivieren, während der Körper in mehr oder weniger Bewegungslosigkeit verharrt, wodurch einerseits die Wachsamkeit hoch gehalten wird wird, gleichzeitig das Gehirn aber die Fähigkeit verliert, sich zu fokussieren. Fancourt & Steptoe (2019) haben… Weiterlesen »Auswirkungen des Fernsehkonsums bei Erwachsenen

Herbstblues im November

Etwa jeder zehnte Erwachsene leidet unter Herbst-Winter-Depressionen, wobei ein Grund dafür der Mangel an Licht ist, der mit den Herbst- und Wintermonaten einhergeht. Im Winter, wenn die Tage kurz sind und die meisten Menschen viel zu wenig draußen sind, produziert der Körper mehr Melatonin als sonst. Im Gegensatz zu einer „normalen“ Depression, die meist mit Appetitlosigkeit und Schlafstörungen einher geht, haben Menschen mit dieser Störung eher ein erhöhtes Schlafbedürfnis und einen Heißhunger auf Kohlenhydrate. Ausgelöst wird diese… Weiterlesen »Herbstblues im November

Bystander-Effect doch nicht so ausgeprägt?

Eine neue Untersuchung zum Zuschauer-Effekt (Philpot et al., 2019), bei der man Überwachungsbilder von Gewaltsituationen im Vereinigten Königreich, Südafrika und den Niederlanden auswertete, stellte aber fest, dass in 90 Prozent der Fälle mindestens eine Person (typischerweise jedoch mehrere) intervenierte und versuchte zu helfen. Auch nahm die Wahrscheinlichkeit einer Intervention mit der Anzahl der Zuschauer zu, was dem Zuschauer-Effekt widerspricht. Die Wahrscheinlichkeit einer Intervention war in allen drei Ländern ähnlich, obwohl Südafrika im Durchschnitt deutlich niedrigere Wahrnehmungen der… Weiterlesen »Bystander-Effect doch nicht so ausgeprägt?

Metastudie zum episodischen Gedächtnis

Asperholm et al. (2019) liefern Nachweise, dass Frauen sich an bestimmte Ereignisse besser als Männer erinnern können, wobei das besonders für den Inhalt von Gesprächen und die Zuordnung von Gesichtern gilt. Dabei wertete man in einer Metastudie zahlreiche frühere Untersuchungen aus, die sich mit dem Erinnern der Geschlechter an episodische Ereignisse befassten. Die Analyse zeigt, dass Frauen einen Vorteil haben, wenn es um das episodische Gedächtnis geht, wobei der Vorteil davon abhängt, an welche Ereignisse erinnert werden… Weiterlesen »Metastudie zum episodischen Gedächtnis

Wie der Sommer riecht …

Wie Menschen einen Geruch aber bewerten, hängt sehr davon ab, welche Situationen damit verknüpft sind, sodass auch generell unangenehme Gerüche wie z. B. Schweiß, Chlor, verbranntes Grillgut oder durchdrehende Autoreifen positive Gefühle auslösen können. Das sind erlernte Assoziationen, denn wenn Menschen Düfte häufig gemeinsam mit bestimmten Situationen und Emotionen erlebt haben, dann erinnert dieser Geruch später an den Sommer oder den Urlaub (Stangl, 2014). Literatur Stangl, W. (2014). Stichwort: ‚Madeleine-Effekt‘. Online Lexikon für Psychologie und Pädagogik. WWW:… Weiterlesen »Wie der Sommer riecht …

Erfolg im Leben

Wenn es überhaupt ein Rezept für den Erfolg gibt, besteht es darin, sich in die Lage anderer Menschen hineinzuversetzen. Arthur Schopenhauer Entscheidend für den individuellen Erfolg ist es, in welchem Land, an welchem Ort, in welche Familie und mit welchen Genen man geboren wird. Rolf Dobelli Ehrliche, herzliche Begeisterung ist einer der wirksamsten Erfolgsfaktoren. Dale Carnegie Ziel des Lebens ist es, nicht ein erfolgreicher Mensch zu sein, sondern ein wertvoller. Albert Einstein Ich habe niemals an Erfolg geglaubt. Ich… Weiterlesen »Erfolg im Leben

Einfache Benimmregeln für ein Bewerbungsgespräch

Für ein Bewerbungsgespräch gibt es einige einfache Benimmregeln, um auf seinen Gesprächspartner positiv zu wirken. Man sollte dabei immer etwas früher kommen, um in Ruhe ankommen zu können, denn wer gehetzt ist, kann das nonverbal kaum verbergen und beraubt sich selbst seiner Souveränität, denn jeder Versuch, den eigenen Stress zu kaschieren, ist selten erfolgreich, denn dann trägt man eine bemüht wirkende Fassade, die schnell auffliegt. Weiß man bei der Begrüßung den Namen des Gesprächspartner noch nicht, sollte… Weiterlesen »Einfache Benimmregeln für ein Bewerbungsgespräch

Suchtpotential von Netflix & Co

Scheurer & Ernst (2016) bzw. Scheurer, Ernst & Rothlauf (2016) haben in Untersuchungen zum Suchtpotential von Serien wie Game of Thrones festgestellt, dass vor allem die Identifikation mit Serienhelden zur Abhängigkeit führen kann. Hinzu kommt, dass durch Streaming-Dienste zu jeder Tages- und Nachtzeit auf beliebig viele Unterhaltungsmedien zugegriffen werden kann, sodass die Beziehung bzw. die Identifikation der ZuschauerInnen zu den Charakteren einer Fernsehserie für die Entwicklung eines starken sozialen Zugehörigkeitsgefühls sorgt. Die Zuschauerinnen und Zuschauer betrachten die… Weiterlesen »Suchtpotential von Netflix & Co

Verhaltensregeln für den Arbeitsplatz

Am Arbeitsplatz ist es ganz wichtig, dass man Solidarität mit seinen KollegInnen zeigt, denn man darf niemanden ins offene Messer laufen lassen, sondern muss einen Kollegen warnen, wenn man etwa weiß, dass ihm ein unangenehmes Gespräch mit dem Vorgesetzten bevorsteht. Auch bei Klatsch und Tratsch ist Zurückhaltung angesagt, denn man sollte immer hellhörig, sein wenn sich jemand über die Schwächen anderer lustig macht, und sich dann überlegen, ob er das nicht über mich genauso erzählt. Auch reagieren… Weiterlesen »Verhaltensregeln für den Arbeitsplatz