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Was im Schlaf passiert

Schlaf scheint zahlreiche biologische Prozesse zu verbessern, denn es wird im Schlaf weniger Energie verbraucht als beim Wachsein, denn auch das Gehirn drosselt seine Aktivität in den meisten Schlafphasen.

Nachts erweitern sich im Gehirn die Zellzwischenräume, damit überflüssige oder schädliche Stoffe über das Rückenmark ausgeschwemmt werden können.

Im Schlaf werden zahlreiche synaptischen Verbindungen wieder abgeschwächt, um ein übermäßiges Anwachsen der neuronalen Netzwerke zu verhindern, wobei aber vor allem häufig genutzte Synapsen bestehen bleiben, d. h., es wird selektiv gelernt, wobei relevante und emotional positiv besetzte Erinnerungen im Schlaf gefestigt werden, während unwichtige Informationen eher gelöscht werden.

Es kommt daher auch zu einer Restrukturierung des Gelerntem, denn steht man etwa vor einem großen kognitiven Problem, kommt die Einsicht oft über Nacht, denn offenbar fügt das Gehirn manche Informationen im Schlaf neu zusammen bzw. befreit die Gedanken von unfruchtbaren Nebenwegen und angesammeltem Gedankenballast.

Literatur

Elmenhorst, D. & Elmenhorst, E.-M. (2018). Risiko Schlafmangel. Gehirn&Geist 6.


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