Populärwissenschaftliches

Aufwachrhythmus

Manche Menschen werden jeden Tag, also auch am Wochenende – immer zur gleichen Uhrzeit wach, während andere es schaffen, am Wochenende auszuschlafen bzw. sie werden erst dann wach, wenn der Wecker klingelt. Bei Menschen gibt es unterschiedliche Schlaftypen, wobei manche eher früher und andere eher später aufwachen, wobei dieser Biorhythmus auch genetisch bedingt ist. Ob Menschen wach werden oder nicht, hängt immer davon ab, in welcher Schlafphase sie sich gerade befinden, denn in Tiefschlafphasen geweckt bzw. wach… Weiterlesen »Aufwachrhythmus

Beeinflussen Geschwister den späteren Berufsweg?

Geschwister beeinflussen Menschen ein Leben lang, auch im Berufsleben. Die Beziehungen zu den Geschwistern sind bekanntlich die längsten Verbindungen, die Menschen haben können. Man weiß auch, dass das Verhältnis zu den Brüdern und Schwestern die Art und Weise, wie man sich im Beruf verhält, beeinflusst, denn bestimmte Verhaltensmuster übt man mit den Geschwistern schon in der Kindheit. Im Berufsleben ruft man später diese erlernten Verhaltensmuster dann wieder ab, etwa wenn man im Beruf mit anderen rivalisiert, denn… Weiterlesen »Beeinflussen Geschwister den späteren Berufsweg?

Glaubenssätze und ihre Auswirkungen auf die spätere Entwicklung

In der Kindheit werden wir nicht nur von Erlebnissen und Erfahrungen geprägt, sondern vor allem von den Meinungen und Zuschreibungen wichtiger Bezugspersonen, also von Eltern, Geschwistern und Freunden. Prägungen aus der Kindheit werden unter anderem auch in Glaubenssätzen gespeichert, die das spätere Denken und Handeln beeinflussen. Hört etwa ein Kind immer wieder, das ist fantasievoll oder faul sei, wird sich das bei entsprechender Wiederholung einprägen. Solche Annahmen über uns selbst müssen daher nicht zutreffen, denn sie spiegeln… Weiterlesen »Glaubenssätze und ihre Auswirkungen auf die spätere Entwicklung

Beeinträchtigung des Fötus auch bei Raucherinnen, die schon aufgehört haben!

Übrigens haben neuere Studien gezeigt, dass Rauchen die Entwicklung eines Babys auch dann noch schädigen kann, wenn die Mutter vor der Schwangerschaft damit aufgehört hat. Man untersuchte die DNA der Plazenta von Frauen, wobei bei Raucherinnenwurden in fast 180 Genom-Bereichen epigenetische Veränderungen festgestellt wurden. Ein ähnlicher Effekt trat aber auch bei Frauen auf, die bis zu drei Monate vor der Schwangerschaft mit dem Rauchen aufgehört hatten, allerdings betrafen die Veränderungen des Mutterkuchens hier nur 26 Bereiche, allerdings… Weiterlesen »Beeinträchtigung des Fötus auch bei Raucherinnen, die schon aufgehört haben!

Kann man mit Rückwärtszählen Schmerzen lindern?

Bisherige Untersuchungen zeigten, dass eine erhöhte Aufmerksamkeit und emotionale Faktoren das Schmerzempfinden verstärken können, denn konzentriert man sich auf den Schmerz, erscheint er oft schlimmer, während es andererseits Hinweise darauf gibt, dass Ablenkung die Schmerzen dämpfen kann. Allerdings ist die genaue Art, wie sich dabei die Vernetzungen im gesamten Gehirn verändern, insbesondere bei sich lindernden Schmerzen, noch unklar, sodass nun von Schulz et al. (2020) untersuchten, wie kognitive Interventionen bzw. kognitive Strategien zur Schmerzlinderung die Gehirnaktivität beeinflussen… Weiterlesen »Kann man mit Rückwärtszählen Schmerzen lindern?

Funktionaler und dysfunktionaler Alkoholkonsum

In unserer Gesellschaft gehört es wie selbstverständlich dazu, sich der beruhigenden und angstlösenden Wirkung des Alkohol zu Nutze zu machen, wobei der pharmakologische Effekt dabei dem von klassischen Beruhigungsmitteln wie Diazepam ähnelt. In kleineren Dosen macht Alkohol jedoch eher munter, da er hemmende Mechanismen im Gehirn wiederum hemmt, und geht die kritische bewusste Kontrolle auf diese Weise verloren, werden Menschen extravertierter und kontaktfreudiger. Nimmt man größere Mengen Alkohol zu sich, breiten sich dämpfende Effekte auf das ganze… Weiterlesen »Funktionaler und dysfunktionaler Alkoholkonsum

Hatte Milgram wirklich recht?

Stanley Milgram hatte in seinen Experimenten vor allem gezeigt, wie sehr Menschen dazu bereit sind, anderen Schaden zuzufügen, wenn eine Autoritätspersonen ihnen erklärt, dass dieses Verhalten gerechtfertigt sei und einer guten Sache diene. Lengersdorff et al. (2020) haben nun ein Experiment mit Elektroschocks durchgeführt, wobei es ihnen aber nicht darum ging, die Autoritätshörigkeit zu überprüfen, sondern das prosoziale Verhalten, also die Neigung, etwas zum Nutzen anderer zu tun. In dieser Studie mussten die Versuchspersonen wiederholt zwischen zwei… Weiterlesen »Hatte Milgram wirklich recht?

Tipps gegen Prokrastination

Das gefährlichste Möbelstück ist die „Lange Bank“, das gefährlichste Instrument die „Alte Leier“. Abraham a Santa Clara Ein zentraler Punkt der Prokrastination ist der Kampf zwischen zwei Systeme im Gehirn: dem Teil des Gehirns, in dem die Langzeitplanung stattfindet, und dem Teil des Gehirns, wo das Begehren stattfindet. Nach Ansicht von Steel ist diese Verzögerung in der Verrichtung von Tätigkeiten ist meist nicht durch einen unbewussten Perfektionismus verursacht, sondern liegt vielmehr im Gehirn selbst begründet, wobei der… Weiterlesen »Tipps gegen Prokrastination