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Allgemein

In dieser Kategorie wird behandelt, als allgemein bekannt sein sollte.

Piagets Kinder

Der tagtägliche Umgang mit seinen drei Sprösslingen Jacqueline, Lucienne und Laurent lenkte das Interesse des Schweizer Psychologen Jean Piaget (1896–1980) verstärkt auf die kognitive Entwicklung von Kindern. Er beobachtete, wie sie Saugreflexe übten, allmählich die Welt um sich herum entdeckten und notierte ihre Gespräche. Diese Forschungen waren eine wichtige Grundlage für seine einflussreichen Werke zur frühkindlichen Intelligenz und den von ihm postulierten Stufen der Entwicklung. Piaget arbeitete auch mit Alfred Binet (1857–1940) zusammen, der als einer der… Weiterlesen »Piagets Kinder

Gehirngröße und Fleischkonsum

Viele wesentliche menschliche Merkmale wie größere Gehirne treten erstmals beim Homo erectus auf. Die Entwicklung dieser Merkmale wird gemeinhin mit einer grundlegenden Ernährungsumstellung in Verbindung gebracht, die mit einem erhöhten Verzehr von Fleisch einherging. Frühe archäologische Stätten, die Beweise für Fleischfresser enthalten, liegen vor dem Auftreten von Homo erectus, aber größere, gut erhaltene Stätten erscheinen erst nach der Ankunft von Homo erectus. Dieses qualitative Muster ist ein Schlüsselthema für den Standpunkt „Fleisch hat uns menschlich gemacht“, aber… Weiterlesen »Gehirngröße und Fleischkonsum

Wo im Gehirn die Angst abgespeichert wird

Im Gehirn werden Erinnerungen durch selektiv aktivierte Zell-Ensembles (Engramme) organisiert, also durch ganz bestimmte Konstellationen interagierender Zellen. Bekanntlich brennen sich emotionale Erlebnisse besonders stark ins Gedächtnis ein, was nicht nur für schöne Situationen wie eine Hochzeit gilt, sondern vor allem auch für traumatische Erfahrungen wie einen Unfall. Bisher war man davon ausgegangen, dass Erinnerungen ausschließlich im Hippocampus entstehen und später im Cortex gespeichert werden, doch Hasan et al. (2019) haben in Versuchen mit Ratten nachgewiesen, dass Erinnerungen… Weiterlesen »Wo im Gehirn die Angst abgespeichert wird

Die Sinne des Menschen und seine Wahrnehmung

Grundsätzliches: Die Fähigkeit, erfolgreich mit anderen Menschen zu kommunizieren, ist für den Alltag von grundlegender Bedeutung, wobei noch nicht endgültig geklärt ist, wie das menschliche Gehirn aus akustischen Sprachsignalen eine Bedeutung ableitet oder die Kommunikationspartner anhand ihrer Gesichter erkennen kann. Spracherkennung hängt dabei einerseits von der Klarheit der akustischen Eingabe als auch andererseits von dem ab, was ein Mensch zu hören erwartet, denn so kann sich etwa bei ungünstigen Hörbedingungen wie in einer Videokonferenz mit schlechter Audioqualität,… Weiterlesen »Die Sinne des Menschen und seine Wahrnehmung

Emotionen beeinflussen die innere Uhr

Thomaschke et al. (2018) haben gezeigt, dass Emotionen bewirken können, dass sich das mentale Zeitverarbeitungssystem, also die innere Uhr, des Menschen schnell und flexibel an zeitliche Vorhersagemuster anpassen kann. So werden zwar generell positive Antworten schneller gegeben als negative, doch der Mensch passt sich implizit auch an die zeitbasierte Vorhersagbarkeit von Affekten an. Probanden mussten auf einem Computerbildschirm Hauptwörter nach dem Geschlecht kategorisieren, wobei vor dem nächsten Wort jeweils ein kleines Kreuz gezeigt wurde. Bei den positiv… Weiterlesen »Emotionen beeinflussen die innere Uhr

Vier Artikel zu schulischen Themen

In der Ganztagsschule verbringen Kinder und Jugendliche den größten Teil des Tages. Deshalb kommt der Gestaltung des Lebens- und Lernraums in der Schule, gepaart mit einer anregenden Schulatmosphäre, eine große Aufmerksamkeit zu. Ein gutes Schulklima wirkt sich dabei positiv auf die Leistungen der Kinder und Jugendlichen aus. Lernräume oder Lernlandschaften sollen zu ganztägig und multifunktional nutzbaren Lebensräumen werden, die eine hohe Aufenthaltsqualität besitzen. Der Raum als dritter Pädagoge hat neben den anderen beiden Pädagogen, also den MitschülerInnen… Weiterlesen »Vier Artikel zu schulischen Themen

Behaviourismus – Kognitivismus – Konstruktivismus

Behaviourismus Hirn ist ein passiver Behälter (siehe „etwas behalten“ im Gedächtnis) Wissen wird abgelagert (und versteinert) Wissen ist eine korrekte Input-Output-Relation Ziel ist es, die richtigen Antworten zu liefern Stimulus-Response (die Mensch-Maschine) Ich lehre, Autorität, Feedback ist vorgegeben, nicht persönlich und situationsbezogen Kognitivismus Hirn ist ein Gerät (Garantie wie lange?) Wissen wird verarbeitet (Prozessor) Wissen ist ein adäquater interner Verarbeitungsprozess Lernziele sind richtige Methodenzur Antwortfindung Problemlösung beobachten und helfen Lehrer/in ist Tutor/in (Hebamme) Feedback ist „extern modelliert“… Weiterlesen »Behaviourismus – Kognitivismus – Konstruktivismus

Der Hawthorne-Effekt

Der Hawthorn-Effekt besagt, dass jede Veränderung der Umgebung (etwa am Arbeitsplatz) eine kurzzeitige Verbesserung nach sich zieht. Da Veränderung generell den Hawthorn-Effekt hat, die Akteure zu stimulieren, kann sogar aus negativer Veränderung ein kurzzeitiger Anstieg der Produktivität resultieren. Der Name Hawthorne-Effekt stammt aus einem frühen Experiment des Organisationsmanagements welches in den “Western Electric Hawthorne Works” in Cicero, Illinois von Professor Elton Mayo in den Jahren 1927-1932 durchgeführt wurde. Das Management versuchte den optimalen Grad der Beleuchtung der… Weiterlesen »Der Hawthorne-Effekt

Bewerbungtipps: Vorstellungsgespräch

Wenn Du zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wirst, sollst Du darauf so gut wie möglich vorbereitet sein. 1. Informiere Dich über das Unternehmen Hier gibt es z.B. die Möglichkeiten, sich die Web-Seite des Unternehmens (wenn vorhanden) anzusehen oder sich Informationsmaterial zuschicken zu lassen. 2. Stelle Fragen über das Unternehmen zusammen, die Du während des Bewerbungsgesprächs stellen willst. Damit zeigst Du Interesse und hast weiters die Möglichkeit, das Gespräch aktiv mitzugestalten! Du sollst jedoch keine grundsätzlichen Fragen stellen, denn… Weiterlesen »Bewerbungtipps: Vorstellungsgespräch

Gewalt bei Frauen

Gewaltdelikte von Frauen nehmen zu, wobei im häuslichen Umfeld mehr Frauen aggressiv und gewalttätig sind als Männer, denn so ist Kindstötung meist ein Delikt der Mutter. Weibliches Gewaltverhalten zeichnet sich vorwiegend dadurch aus, dass es eher reaktiv ist und sich gemeinhin im Kontext sozialer Beziehungen abspielt, denn die meisten Gewaltopfer von Mädchen sind deren Geschwister und Gleichaltrige, während Opfer der Gewalt erwachsener Frauen überwiegend der Partner oder ihre Kinder sind. Mädchen haben für ihr gewalttätiges Verhalten oft… Weiterlesen »Gewalt bei Frauen