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Allgemein

In dieser Kategorie wird behandelt, als allgemein bekannt sein sollte.

Umarmungen wirken nur bei Frauen stressreduzierend

Stress ist in unserem täglichen Leben allgegenwärtig. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, potenziell stressabfedernde Verhaltensweisen zu identifizieren, die dazu beitragen können, die negativen Auswirkungen von akutem Stress im Alltag zu verhindern. Massagen, eine Form der sozialen Berührung, sind ein wirksamer Puffer sowohl gegen die endokrinologische als auch die sympathische Stressreaktion bei Frauen. Bei anderen Formen sozialer Berührung wurde die potenziell stresspuffernde Wirkung jedoch noch nicht im Detail untersucht. Darüber hinaus wurden die möglichen stresspuffernden Wirkungen sozialer… Weiterlesen »Umarmungen wirken nur bei Frauen stressreduzierend

Wieviel Schlaf braucht ein Kind?

Kinder brauchen unterschiedlich viel Schlaf. Vor allen Dingen ändert sich ihr Schlafbedürfnis im Laufe ihrer Entwicklung erheblich. Es gibt aber einige Erfahrungswerte, die für fast alle Kinder zutreffen. Neugeborene benötigen in den ersten Wochen etwa 16 bis 18 Stunden Schlaf. Sie schlafen fast rund um die Uhr und erwachen nur zum Füttern, Wickeln und Baden. Erst allmählich lernen sie zwischen Tag und Nacht zu unterscheiden. Wie sollten sie es auch den Unterschied kennen, wo es doch im… Weiterlesen »Wieviel Schlaf braucht ein Kind?

Piagets Kinder

Der tagtägliche Umgang mit seinen drei Sprösslingen Jacqueline, Lucienne und Laurent lenkte das Interesse des Schweizer Psychologen Jean Piaget (1896–1980) verstärkt auf die kognitive Entwicklung von Kindern. Er beobachtete, wie sie Saugreflexe übten, allmählich die Welt um sich herum entdeckten und notierte ihre Gespräche. Diese Forschungen waren eine wichtige Grundlage für seine einflussreichen Werke zur frühkindlichen Intelligenz und den von ihm postulierten Stufen der Entwicklung. Piaget arbeitete auch mit Alfred Binet (1857–1940) zusammen, der als einer der… Weiterlesen »Piagets Kinder

Gehirngröße und Fleischkonsum

Viele wesentliche menschliche Merkmale wie größere Gehirne treten erstmals beim Homo erectus auf. Die Entwicklung dieser Merkmale wird gemeinhin mit einer grundlegenden Ernährungsumstellung in Verbindung gebracht, die mit einem erhöhten Verzehr von Fleisch einherging. Frühe archäologische Stätten, die Beweise für Fleischfresser enthalten, liegen vor dem Auftreten von Homo erectus, aber größere, gut erhaltene Stätten erscheinen erst nach der Ankunft von Homo erectus. Dieses qualitative Muster ist ein Schlüsselthema für den Standpunkt „Fleisch hat uns menschlich gemacht“, aber… Weiterlesen »Gehirngröße und Fleischkonsum

Wo im Gehirn die Angst abgespeichert wird

Im Gehirn werden Erinnerungen durch selektiv aktivierte Zell-Ensembles (Engramme) organisiert, also durch ganz bestimmte Konstellationen interagierender Zellen. Bekanntlich brennen sich emotionale Erlebnisse besonders stark ins Gedächtnis ein, was nicht nur für schöne Situationen wie eine Hochzeit gilt, sondern vor allem auch für traumatische Erfahrungen wie einen Unfall. Bisher war man davon ausgegangen, dass Erinnerungen ausschließlich im Hippocampus entstehen und später im Cortex gespeichert werden, doch Hasan et al. (2019) haben in Versuchen mit Ratten nachgewiesen, dass Erinnerungen… Weiterlesen »Wo im Gehirn die Angst abgespeichert wird

Die Sinne des Menschen und seine Wahrnehmung

Grundsätzliches: Die Fähigkeit, erfolgreich mit anderen Menschen zu kommunizieren, ist für den Alltag von grundlegender Bedeutung, wobei noch nicht endgültig geklärt ist, wie das menschliche Gehirn aus akustischen Sprachsignalen eine Bedeutung ableitet oder die Kommunikationspartner anhand ihrer Gesichter erkennen kann. Spracherkennung hängt dabei einerseits von der Klarheit der akustischen Eingabe als auch andererseits von dem ab, was ein Mensch zu hören erwartet, denn so kann sich etwa bei ungünstigen Hörbedingungen wie in einer Videokonferenz mit schlechter Audioqualität,… Weiterlesen »Die Sinne des Menschen und seine Wahrnehmung

Emotionen beeinflussen die innere Uhr

Thomaschke et al. (2018) haben gezeigt, dass Emotionen bewirken können, dass sich das mentale Zeitverarbeitungssystem, also die innere Uhr, des Menschen schnell und flexibel an zeitliche Vorhersagemuster anpassen kann. So werden zwar generell positive Antworten schneller gegeben als negative, doch der Mensch passt sich implizit auch an die zeitbasierte Vorhersagbarkeit von Affekten an. Probanden mussten auf einem Computerbildschirm Hauptwörter nach dem Geschlecht kategorisieren, wobei vor dem nächsten Wort jeweils ein kleines Kreuz gezeigt wurde. Bei den positiv… Weiterlesen »Emotionen beeinflussen die innere Uhr

Vier Artikel zu schulischen Themen

In der Ganztagsschule verbringen Kinder und Jugendliche den größten Teil des Tages. Deshalb kommt der Gestaltung des Lebens- und Lernraums in der Schule, gepaart mit einer anregenden Schulatmosphäre, eine große Aufmerksamkeit zu. Ein gutes Schulklima wirkt sich dabei positiv auf die Leistungen der Kinder und Jugendlichen aus. Lernräume oder Lernlandschaften sollen zu ganztägig und multifunktional nutzbaren Lebensräumen werden, die eine hohe Aufenthaltsqualität besitzen. Der Raum als dritter Pädagoge hat neben den anderen beiden Pädagogen, also den MitschülerInnen… Weiterlesen »Vier Artikel zu schulischen Themen

Behaviourismus – Kognitivismus – Konstruktivismus

Behaviourismus Hirn ist ein passiver Behälter (siehe „etwas behalten“ im Gedächtnis) Wissen wird abgelagert (und versteinert) Wissen ist eine korrekte Input-Output-Relation Ziel ist es, die richtigen Antworten zu liefern Stimulus-Response (die Mensch-Maschine) Ich lehre, Autorität, Feedback ist vorgegeben, nicht persönlich und situationsbezogen Kognitivismus Hirn ist ein Gerät (Garantie wie lange?) Wissen wird verarbeitet (Prozessor) Wissen ist ein adäquater interner Verarbeitungsprozess Lernziele sind richtige Methodenzur Antwortfindung Problemlösung beobachten und helfen Lehrer/in ist Tutor/in (Hebamme) Feedback ist „extern modelliert“… Weiterlesen »Behaviourismus – Kognitivismus – Konstruktivismus

Der Hawthorne-Effekt

Der Hawthorn-Effekt besagt, dass jede Veränderung der Umgebung (etwa am Arbeitsplatz) eine kurzzeitige Verbesserung nach sich zieht. Da Veränderung generell den Hawthorn-Effekt hat, die Akteure zu stimulieren, kann sogar aus negativer Veränderung ein kurzzeitiger Anstieg der Produktivität resultieren. Der Name Hawthorne-Effekt stammt aus einem frühen Experiment des Organisationsmanagements welches in den “Western Electric Hawthorne Works” in Cicero, Illinois von Professor Elton Mayo in den Jahren 1927-1932 durchgeführt wurde. Das Management versuchte den optimalen Grad der Beleuchtung der… Weiterlesen »Der Hawthorne-Effekt