Kurioses

Eine besondere Schriftform soll das Lernen und Behalten fördern

Die RMIT Universität für Design, das Verhaltenslabor in Melbourne, Australien, und die Kreativ-Agentur Naked haben die Schrift „Sans Forgetica“ entwickelt,  damit sich SchülerInnen und StudentInnen ihre digitalen Notizen besser merken können. Diese Schriftart wurde mit Absicht so gestaltet, dass sie schwierig zu lesen ist, und arbeitet mit der Lernmethode der wünschenswerten Erschwernisse. Bei diesem Prinzip wird ein kleines Hindernis in den Lernprozess eingefügt, um eine tiefere kognitive Verarbeitung zu bewirken, sodass man sich dadurch diese Inhalte besser… Weiterlesen »Eine besondere Schriftform soll das Lernen und Behalten fördern

Wie kann man aufhören, sich über das Leben zu ärgern?

Ihre Wut zu zähmen, kann wichtige Vorteile für Ihre Gesundheit haben. Das Ziel: ein einfaches System, basierend auf der Klangpsychologie, das in Momenten der Belästigung eingesetzt werden kann. Dieser Aufsatz ist Teil einer Kolumne namens The Wisdom Project von David Allan, Redaktionsleiter von CNN Health and Wellness. Die Serie beschäftigt sich mit der Anwendung der Weisheit und Philosophie, die man überall findet, von alten Texten bis hin zur Popkultur.  Werden Sie leicht verärgert? Eskaliert diese Emotion manchmal… Weiterlesen »Wie kann man aufhören, sich über das Leben zu ärgern?

Persönlichkeit und Gehgeschwindigkeit

Stephan et al. (2017) haben untersucht, wie die Persönlichkeit eines Menschen mit dessen Gehgeschwindigkeit in Zusammenhang steht. Anhand der Daten von mehr als 15000 Amerikanern konnte man Persönlichkeitsmerkmale (Big Five) mit deren Gehgeschwindigkeit in Beziehung setzen, wobei sich zeigte. dass neurotischen Teilnehmer im Alter etwas langsamer gehen als die emotional weniger labilen Menschen. Hingegen korrelierten Gewissenhaftigkeit, Offenheit für neue Erfahrungen und Extraversion mit einer im Vergleich verhältnismäßig schnelleren Gangart. Auch wenn die Effekte nur gering waren, zeigte… Weiterlesen »Persönlichkeit und Gehgeschwindigkeit

Verspieltheit bei Erwachsenen

Verspieltheit bei Erwachsenen – Adult Playfulness – lässt sich nach Forschungen von René Proyer nicht anhand der fünf großen, klassischen Persönlichkeitsmerkmale beschreiben, sondern ist ein eigenständige s Merkmal, das zwar Anteile dieser fünf Dimensionen aufweist, aber nicht mit ihnen austauschbar ist. Auch ist Verspieltheit nicht gleichzusetzen mit Humor.  Das Spielerische besitzt darüber hinaus auch eine intellektuelle Komponente, sodass Modelle der Verspieltheit aus dem Kindesalter nicht einfach auf Erwachsene übertragen werden können. Proyer entwickelte deshalb eine eigenständige Typologie… Weiterlesen »Verspieltheit bei Erwachsenen

Glücksgefühle mit Haustieren und das Problem mit der Eifersucht

Forscher der Azuba-Universität (Japan) haben nachgewiesen, dass Hunde bei der Behandlung von Ängsten und Depressionen  hilfreich sind, denn ihr Gehirn schüttet verstärkt das Hormon Oxytocin aus, das unter anderem für Gefühle wie Liebe, Treue und innige Mutter-Kind-Beziehungen förderlich ist. Das Hormon Oxytocin wird im Hypothalamus gebildet und fördert den Gebärvorgang und stimuliert die Lactation. Forschungsergebnisse belegen, daß Oxytocin auch eine  Rolle in Stresssituationen spielt und für eine geschlechtsspezifische Bewältigung von Bedeutung it, denn während Männer unter Stress… Weiterlesen »Glücksgefühle mit Haustieren und das Problem mit der Eifersucht

Komasaufen bei Mäusen schädigt ihr Gehirn ;-)

Beim ersten Alkoholkonsum macht das Gehirn von Mäusen Erfahrungen, die das Trinkverhalten im späteren Leben beeinflussen, d. h., Komasaufen in jungen Mäusejahren kann im späteren Mäuseleben gefährliche Verhaltensweisen fördern. Vierundzwanzig Stunden lang wurden die Mäuse einem Test mit zwei Flaschen unterzogen, wobei eine Flasche Wasser, die andere 20 Prozent Alkohol enthielt. Am nächsten Tag wurde die neuronale Physiologie der Dopaminrezeptoren D1 und D2 in den Gehirnen untersucht, wobei bei jenen Mäusen, die Alkohol zu sich genommen hatten, … Weiterlesen »Komasaufen bei Mäusen schädigt ihr Gehirn 😉

Partnerpräferenzen in der Evolution

Die lange vertretene Theorie, wonach Partnerpräferenzen evolutionsbiologisch festgeschrieben sind, gerät nun ins Wanken. Früher galt, dass Frauen Männer mit großen Ressourcen zum Großziehen ihrer Kinder brauchen, Männer hingegen möglichst viele fruchtbare Frauen, denn so können beide die größtmögliche Zahl von Nachkommen hinterlassen. Das lag vermutlich daran, dass sich die Vorfahren ständig wechselnden Umwelten mit neuen Anpassungsproblemen stellen mussten, wobei jene, die flexibel auf Veränderungen in der Umwelt reagieren konnten, einen Überlebensvorteil hatten. Diese Flexibilität erlaubt es offensichtlich… Weiterlesen »Partnerpräferenzen in der Evolution

Männliches oder weibliches Gehirn?

Nach einem Kurztest der Bildzeitung vom 2. November 2015 kann man leicht feststellen, ob man ein männliches oder weibliches Gehirn hat, denn ein männliches Gehirn besitzt man, wenn man gerne Todo-Listen schreib, ehrlich auf Fragen antwortet wie „Sehe ich in diesem Kleid zu dick aus?“, gerne Sachbücher liest, in Texten gleich grammatikalische Fehler entdeckt und schnell Landkarten liest. Man hat hingegen ein weibliches Gehirn, wenn man schnell mit Fremden ins Gespräch kommt, spürt, dass man stört, wenig… Weiterlesen »Männliches oder weibliches Gehirn?

Typologie des Vorgesetzten

Im Internet fand sich eine recht amüsante Typologie von Vorgesetzten: Der Bremsklotz findet in jeder Suppe ein Haar, und wenn nicht, dann sucht er weiter. Solche Vorgesetzte zaudern, grübeln und können sich einfach nicht entscheiden, wobei das Problem ist, dass am Ende eine ganze Abteilung als verschlafen gilt und die eigenen Karrierechancen schwinden. Deshalb sollten Mitarbeiter eines solchen Vorgesetzten versuchen, diesen von unten zu führen und zu Entscheidungen zu ermuntern. Der Kumpel meint es zwar gut mit… Weiterlesen »Typologie des Vorgesetzten