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Buchempfehlung

Wie schon der Titel sagt, werden in diese Kategorie Empfehlungen für Bücher ausgesprochen.

Die Geschwisterposition wird überschätzt

Obwohl Kinder bei denselben Eltern aufgewachsen sind, sind sie in vielen Fällen sehr verschieden. Das liegt daran, dass sie zwar bei denselben Eltern aufwachsen, aber Eltern behandeln ihre Kinder nie genau gleich. Ein Kind kommt auf die Welt und Eltern bekommen sofort Gefühle, d. h., das Kind ist sympathisch, weil es vielleicht an den eigenen Bruder erinnert oder es gleicht einem selber oder hat ein anderes Geschlecht als erwartet. Eltern sind also nicht neutrale Personen, sondern sie… Weiterlesen »Die Geschwisterposition wird überschätzt

Was emotionale Gewalt im Gehirn von Kindern anrichten kann

Emotionale Gewalt hat viele Gesichter und ist ein ernstzunehmender Risikofaktor der kindlichen Entwicklung mit oft erschütternden Folgen unter anderem für Persönlichkeitsbildung, psychische Gesundheit, Motivation und Lernerfolg. Bekanntlich können auch Worte Wunden und Narben bei Menschen hinterlassen, insbesondere bei Kindern, denn Worte können ein Kind erschüttern, tief verletzen, können seine Entwicklung verändern, nachhaltig beeinflussen oder sogar zum Stillstand bringen. Aufgrund der Neurowissenschaften weiß man, dass zwischen einem tatsächlichen Erlebnis und einem solchen, von dem wir nur hören oder… Weiterlesen »Was emotionale Gewalt im Gehirn von Kindern anrichten kann

Jahrbuch Sucht 2022

Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen gibt jedes Jahr das Jahrbuch Sucht heraus, in dem sich Zahlen und Fakten zu Sucht in Deutschland befinden. Welche Trends gibt es beim Rauchen? Wie viel Alkohol trinkt die Bevölkerung in Deutschland? Was tut sich auf dem Glücksspiel-Markt? Das Jahrbuch Sucht 2022  fasst die neuesten Statistiken zum Konsum von Alkohol und Tabak sowie zu Glücksspiel, Essstörungen, Delikten unter Alkoholeinfluss, Suchtmitteln im Straßenverkehr und zur Rauschgiftlage zusammen, gibt die wichtigsten aktuellen Ergebnisse der… Weiterlesen »Jahrbuch Sucht 2022

Das katastrophische Vergessen neuronaler Netzwerke

? Erworbenen Wissen künstlicher neuronaler Netze kann nicht einfach bis ins Unendliche erweitert werden, wobei das Problem des katastrophalen Vergessens hinzukommt, denn kaum hat ein Algorithmus mühsam eine Aufgabe gelernt, werden die nun dazu passenden gewichteten Verknüpfungen des neuronalen Netzes auf eine zweite Aufgabe hin optimiert und letztlich dadurch überschrieben. Das ist im Unterschied zum tierischen oder menschlichen Lernen, denn wenn eine eine Maus etwas Neues lernt, verstärkt das die beteiligten Synapsen zwischen den Nervenzellen. Dabei wachsen… Weiterlesen »Das katastrophische Vergessen neuronaler Netzwerke

Psychotherapeutische Schmerztherapie

Auch wenn eine Psychotherapie einen chronischen Schmerz kaum beseitigen kann, ist sie wertvoll, denn sie kann Betroffenen dabei helfen, nicht gegen, sondern mit dem Schmerz zu leben. Wesentlich ist dabei, den Selbstwert- und das Kompetenzerleben des Betroffenen dauerhaft zu stärken, wobei es nicht nur auf rationale Einsichten ankommt, sondern entscheidend ist vielmehr die wiederholte und direkte Erfahrung. Eine Herausforderung für die Therapeutin bzw. den Therapeuten besteht darin, gute Voraussetzungen für solche Erfahrungen zu schaffen, die Therapiesituation auch… Weiterlesen »Psychotherapeutische Schmerztherapie

Entscheidungsfindung

Forschungsergebnisse der Kognitionspsychologie zeigen, dass menschliches Schließen und  Entscheiden nicht nur mit Hilfe rationaler Mechanismen erfolgt, vielmehr spielen auch Teile des Gehirns, die für Emotionen zuständig sind, eine wichtige Rolle. Und das vor allem dann, wenn schnelle und dennoch optimale Entscheidungen gefällt werden sollen.  Die Idee eines stets rational handelnden Menschen entstammt den Wirtschaftswissenschaften, doch nicht immer wägen Menschen Kosten und Nutzen ab, sondern sie folgen vor allem in kritischen Situationen ihren Emotionen, Konventionen und Werten. Daher… Weiterlesen »Entscheidungsfindung

Warum ist die Gender-Sprache problematisch?

Michael Klein & Hendryk von Reichenberg analysieren in ihrem Buch „Das Ende der Gender-Sprache. Genderismus, Sprachkrampf, Tiefenpsychologie“ die Gender–Sprache, die starke emotionale Reaktionen bei Menschen erzeugt, denn die Mehrheit der Bevölkerung lehnt die genderpolitisch motivierten Veränderungen der Sprache ab, da es sich um einen Angriff auf ihre Identität handelt. Nach den Einschätzungen der Autoren ist die Gender-Sprache kein Produkt einer intellektuellen oder gar sprachwissenschaftlichen Analyse und besitzt daher keine wissenschaftliche Basis, wobei Gender-Sprech noch dazu Ungerechtigkeiten schafft,… Weiterlesen »Warum ist die Gender-Sprache problematisch?

Das Böse

Auf die bösen Menschen ist Verlass, die ändern sich nicht. William Faulkner Das Böse ist eine moralisch-philosophische Dimension und innerhalb der Psychologie nicht zu fassen, da diese neutral an Phänomene wie Gewalt oder Aggression herangeht. Der Begriff des Bösen ist daher nach Reinhard Haller auch nur schwer zu definieren und auch nur unzureichend zu erklären. Möglich wäre folgende Definition: „Das Böse kann als jener Handlungsteil verstanden werden, der mit freiem Willen unter Umgehung des ,Moralinstinkts’ durchgeführt wird… Weiterlesen »Das Böse

Die Bedeutung von nonverbaler Kommunikation mit Hunden

Die nonverbale Kommunikation spielt übrigens auch bei Hunden eine eminente Rolle. Das Prinzip dafür ist einfach: Hunde kommunizieren selbst vor allem über ihre Körperhaltung und Mimik und kaum über Laute. Wenn man daher lernt, ihre Sprache zu verstehen und diese im Umgang mit ihnen gekonnt einsetzt, hat man zwei Vorteile: Man kann die tierischen Gefährten nonverbal führen und steigert damit zudem die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich verstanden fühlen und mit dem Menschen zusammenarbeiten. Wenn man Hunde genau… Weiterlesen »Die Bedeutung von nonverbaler Kommunikation mit Hunden

Bedeutung des Geruchs aus psychologischer Sicht

Der Geruchssinn ist entwicklungsgeschichtlich einer der ältesten Sinne, denn keine andere Wahrnehmung empfinden Menschen so unmittelbar wie das Riechen. Während Sehen, Hören, Fühlen und Schmecken kognitive vorgefiltert werden, gelangen Geruchsinformationen unmittelbar ins Gehirn, da die Riechnerven direkt in die Nase reichen, wobei die Gerüche in annähernd der gleichen Gehirnregion wie Emotionen verarbeitet werden. Dieser ausgeprägte Geruchssinn hat in der Evolution den Menschen vermutlich geholfen, Mitglieder ihrer Familie oder ihrer Gruppe wahrzunehmen und so ein ausgeprägtes Sozialverhalten zu… Weiterlesen »Bedeutung des Geruchs aus psychologischer Sicht