Neue Medien

Neue Medien bezeichnen zeitbezogene neue Medientechniken

Gibt es Unterschiede zwischen Nutzern und Nicht-Nutzern von Sozialen Medien?

Derzeit nutzen 2,7 Milliarden Menschen mindestens eine der Social-Media-Plattformen Facebook, WhatsApp und Instagram. Frühere Forschungsarbeiten zur Untersuchung individueller Unterschiede zwischen Nutzern und Nicht-Nutzern dieser Plattformen haben sich in der Regel auf eine Plattform konzentriert, doch nutzen in der Regel Einzelpersonen jedoch eine Kombination dieser Plattformen. In einer Studie haben Marengo et al. (2020) untersucht, wie die Nutzung dieser Plattformen mit soziodemografischen Merkmalen und den Big Five-Persönlichkeitsmerkmalen zusammenhängt. Ausgewertet wurden für die Online-Studie Fragebögen von rund dreitausend TeilnehmerInnen… Weiterlesen »Gibt es Unterschiede zwischen Nutzern und Nicht-Nutzern von Sozialen Medien?

Probleme bei Videokonferenzen

Videokonferenzen rufen auf Grund fehlender nonverbaler Signale bei manchen Beteiligten Frustration und Irritation hervor. Das liegt teilweise daran, dass Menschen Face-to-Face-Interaktionen gewohnt sind, sodass das menschliche Gehirn selbst kleinste Diskrepanzen zwischen Bild und Stimme sofort bemerkt. Untersuchungen zeigen übrigens, dass interaktive Aufgaben wie die Videotelefonie durch Übertragungsverzögerungen schon von weniger als hundert Millisekunden beeinträchtigt werden können. Da die nonverbale Kommunikation wie die Körpersprache eher im Verborgenen bleibt, entsteht oft Müdigkeit, da diese Form der Kommunikation zusätzliche kognitive… Weiterlesen »Probleme bei Videokonferenzen

Was Journalisten aus wissenschaftlicher Forschung machen

Eine faktentreue, unverzerrte Medienberichterstattung von wissenschaftlicher Forschung im Bereich der Medizin ist von großer Wichtigkeit für die öffentliche Gesundheit, da Print- und Online-Medien meist die einzigen Informationsquellen zu Gesundheitsthemen für die Öffentlichkeit darstellen. Allerdings werden einschlägige Forschungsergebnisse in den meisten Fällen übertrieben, simplifizierend bzw. effektheischend in den Medien präsentiert. Kerschner et al. (2015) analysierten den Wahrheitsgehalt von Medienartikeln zu Gesundheitsthemen. Man überprüfte dabei Print- und Web-Artikel in relevanten österreichischen Tageszeitungen, Wochenmagazinen und Online-Medien, von denen 60 Prozent… Weiterlesen »Was Journalisten aus wissenschaftlicher Forschung machen

Suchtpotential von Netflix & Co

Scheurer & Ernst (2016) bzw. Scheurer, Ernst & Rothlauf (2016) haben in Untersuchungen zum Suchtpotential von Serien wie Game of Thrones festgestellt, dass vor allem die Identifikation mit Serienhelden zur Abhängigkeit führen kann. Hinzu kommt, dass durch Streaming-Dienste zu jeder Tages- und Nachtzeit auf beliebig viele Unterhaltungsmedien zugegriffen werden kann, sodass die Beziehung bzw. die Identifikation der ZuschauerInnen zu den Charakteren einer Fernsehserie für die Entwicklung eines starken sozialen Zugehörigkeitsgefühls sorgt. Die Zuschauerinnen und Zuschauer betrachten die… Weiterlesen »Suchtpotential von Netflix & Co

Programm gegen Internetsucht: PROTECT

Wissenschaftlerinnen der Pädagogischen Hochschule Heidelberg haben das Programm „Professioneller Umgang mit technischen Medien“ (PROTECT) entwickelt, das die Internet- und Computerspielabhängigkeit bei Jugendlichen signifikant reduzieren kann. Dabei lernen die Schülerinnen und Schüler den funktionalen Umgang mit Alltagsproblemen und werden befähigt, technische Medien kritisch zu beurteilen. Das Ziel dieses Programms ist es nicht, den Internetgebrauch an sich zu verändern, denn das würde völlig an der Lebensrealität der Jugendlichen vorbeigehen, sondern es geht darum, den schädlichen, exzessiven Umgang mit Online-Angeboten… Weiterlesen »Programm gegen Internetsucht: PROTECT

Virtual Reality-Brille im psychologischen Experiment

Psychologen der Universität Osnabrück untersuchen derzeit, ob man Versuchspersonen mittels Virtual Reality-Brille in täuschend echte Situationen hineinversetzen kann. Man will dabei herausfinden, ob die virtuellen Erfahrungen vom Gehirn wie reale Ereignisse verarbeitet werden. Ist dies der Fall, könnten man mit der Virtual Reality-Technologie einen höheren Grad an Wirklichkeitsnähe erreichen, als es bei psychologischen Experimenten normalerweise der Fall ist. Zahlreiche Experimente in der Psychologie stützen sich auf Bilder oder Videos, die beim Betrachter bestimmte zu untersuchende Reaktionen hervorrufen… Weiterlesen »Virtual Reality-Brille im psychologischen Experiment

Handy-Nutzung von Kindern 2011

Das Handy – eines der wichtigsten Utensilien im Leben eines Jugendlichen – ist aus dem Alltag junger Heranwachsender kaum mehr wegzudenken, denn was bis vor kurzem noch ein Medium der Kommunikation war, ist heute zu einem Multifunktionsgerät geworden. Technologische Funktionen des Handys, wie das Fotografieren, Speichern und Versenden von Bildern und Filmen mit der integrierten Kamera, aber auch Downloads von multimedialen Inhalten aus dem Internet oder ein Datenaustausch via MMS oder Bluetooth verdrängen die Grundfunktionen des Mobiltelefons… Weiterlesen »Handy-Nutzung von Kindern 2011

Clickbaiting

Clickbait ist Fast-Food fürs Gehirn. Mit Clickbaiting bzw. Klickköder wird ein Prozess bezeichnet, Inhalte im World Wide Web mit einem Clickbait, wobei Clickbaits allein dem Zweck dienen, höhere Zugriffszahlen und damit unter anderem mehr Werbeeinnahmen durch Internetwerbung oder eine größere Markenbekanntheit der Zielseite, bzw. des Autors zu erzielen. Ein Clickbait besteht in der Regel aus einer reißerischen Überschrift, die eine sogenannte Neugierlücke lässt, d. h., man teilt dem Leser gerade genügend Informationen mit, um ihn neugierig zu… Weiterlesen »Clickbaiting

Einfluss von Killerspielen auf Gewaltbereitschaft

Die langfristigen Effekte von Killerspielen auf die Bewertung von Gewalt und die Gewaltbereitschaft werden noch immer vielfach bezweifelt. obwohl Gewalterfahrungen in der Familie und im Umfeld als relevant für die Erklärung gewalttätigen Verhaltens betrachtet werden, wird der Einfluss von Gewaltdarstellungen in den Medien auf die Aggressionsbereitschaft im realen Leben immer wieder geleugnet. Paradoxerweise geht man bei allen anderen Effekten von Medienkonsum, etwa auf Geschicklichkeit oder Konzentration selbstverständlich davon aus, dass ein Einfluss besteht. Genau wie die Produktwerbung… Weiterlesen »Einfluss von Killerspielen auf Gewaltbereitschaft

Immer mehr Onlinesüchtige in Deutschland

antenne1 berichtet am 8. Juni 2016. dass es Immer mehr Onlinesüchtige in Deutschland gibt, wobei es nach dem Drogen- und Suchtbericht der Bundesdrogenbeauftragten Marlene Mortler mehr als eine halbe Million sein sollen. Dort heißt es im Detail: “Der Drogen- und Suchtbericht 2016, der am Donnerstag von der Bundesdrogenbeauftragte Marlene Mortler (CSU) in Berlin vorgestellt wurde, deckt erschreckende Zahlen auf. Demnach sind etwa 560 000 der 14- bis 64-Jährigen internetabhängig, jüngere Menschen sind jedoch häufiger betroffen als ältere Menschen. In der… Weiterlesen »Immer mehr Onlinesüchtige in Deutschland