Eltern und Computer- und Videospiele

Der richtige Umgang mit Computer- und Videospielen ist ein “haus”gemachtes Problem, denn Informationsmangel, Fehleinschätzung, fehlende Sensibilität und mangelnde Fachkenntnis der Eltern geben den Kindern immer wieder die Möglichkeit, Spiele unbehelligt an der heimischen Konsole zu spielen. Die Studie “Eltern und Videospiel” ergab, dass weniger als ein Viertel der befragten Eltern wissen, welche Spiele ihre Kinder spielen. Nur jeder Siebte spielt regelmäßig mit seinen Kindern gemeinsam, mehr als die Hälfte der befragten Eltern spielt gar nicht gemeinsam mit den Kindern. Außerdem ergab die Befragung, dass der Konsum von Videospielen bei täglich ca. 104 Minuten liegt. Ein weiterer Schwerpunkt der Studie war die Einschätzung von Gewaltspielen. Hier ergab sich insbesondere in den Befragungen, dass Eltern oft aus Unkenntnis und Unsicherheit dem Kind das Spiel geben, welches es sich wünscht. Nur weniger als 5 % der Befragten gaben in einem Testversuch in Elektronik-Fachmärkten ihrem Kind ein Spiel, das explizit für seine Altersgruppe eingestuft war.
Quelle: Prints @ Parents – Der kleine Online-Ratgeber für Eltern und Pädagogen Ausgabe 01/2008.


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4 Gedanken zu „Eltern und Computer- und Videospiele“

  1. Ich fürchte, dass gerade jene Eltern, von denen hier die Rede ist, eben nicht in solchen Foren unterwegs sind, vielmehr bin ich mir ziemlich sicher, dass dies eine Minderheit ist, die sich einfach nicht vorstellen kann, dass es Kinder gibt, die praktisch unbehelligt von Erziehung aufwachsen. Naturgemäß hat man als geübter Internetnutzer in seinem Umfeld auch keine Eltern, wie sie in der Studie beschrieben, die aber demoskopisch betrachtet noch immer die Mehrheit darstellen.

  2. Ich glaube auch nicht das hier die Mehrheit angesprochen ist. Die meisten Eltern kümmern sich um ihre Kinder. Man muss sich einfach die Zeit nehmen um zu überprüfen was sein Kind da auf dem PC so macht. Natürlich braucht es eine gewisse Freiheit nur hört die bei Brutalität auf.

  3. Ich glaube das liegt an der Einstellung der Eltern. Wollen die sich nicht mehr mit ihren Kindern auseinandersetzen, geben die den Kids nur die Spiele in die Hand und sagen da haste das Spiel das du dir gewünscht hast. Unverständlich für mich, gerade wenn man nicht weiß wie was funktioniert muss man doch versuchen das heraus zu finden. Für was sind Eltern eigentlich da? Haben Eltern keine Interesse mehr an ihren Kindern? Arme Kinder! Aber dann wundert es mich nicht dass es so viele Schreckens Meldungen in den Nachrichten gibt!

  4. Wo stammt denn diese Studie her? Wie verantwortungslos müssen die Eltern, die hier befragt wurden, eigentlich sein? Solange mein kind ein bestimmtes Alter nicht erreicht hat, kann das ganz bestimmt nicht fast 2 Stunden alleine irgendwelche Videospiele spielen.
    Bei uns läuft das so ab, dass die kinder sagen können, was sie sich wünschen, ich erkläre dann, wenn es nicht geht, warum es nicht geht. Und im Endeffekt entscheiden sie sich dann für ein angemessenes Spiel. Das spielen wir dann auch immer gemeinsam und nach einer halben Stunde reicht es dann auch, dann reden wir noch mal drüber und gut. Was ist so schwer daran, sich ein bisschen Zeit für die Kids zu nehmen, man hat sie doch nicht umsonst in die Welt gesetzt? *kopfschüttel*

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