Prüfungsfragen, die man so erhält …

Entschuldigen Sie bitte, daß ich Sie einfach anschreibe, aber ich gehe da mal ganz dreißt nach dem Motto :“Ein Nein habe ich, ein Ja kann ich bekommen“.
Ich studiere im ersten Semester Pädagogik und bald ist es soweit, in einer Woche ist die Klausur, und ich würde am liebsten alles hinwerfen, da ich das Gefühl habe, nichts zu wissen.

Deshalb bitte ich Sie um Hilfe, wenn möglich.

Ich habe hier eine Reihe Fragen zusammen gestellt, die ich zum Üben beantworten werde.
Wenn es nicht zuviel verlangt ist, und Sie eventuell die Zeit aufbringen könnten, wäre ich Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir die Fragen beantworten würden, insbesondere zum Vergleich zu meinen Antworten.

Hier erst einmal die Fragen :

1.Warum ist Bildung ein Grundbegriff der Erziehungs- bzw. Bildungswissenschaft ?
2. Wie lautet der Bildungsbegriff bei Platon ?
3. Welche Gedanken verdeutlichen am besten die humanistische Bildungstheorie?
4. Was macht die Grundstruktur des Humboldtschen Bildungsbegriffs aus?
5. Es haben in der Bildungsgeschichte Paradigmenwechsel stattgefunden. Nennen Sie bitte
mindestens drei Zeitabschnitte und deren neues Bildungsverständnis.
6. Wie lautet die Grundthese der Rousseau`schen Anthropologie?
7. Wie lautet der anthropologische Grundgedanke :
– Kants ?
– Herders ?
– Pestalozzis ?
– Humboldts ?
– Schleiermachers ?
– Hegels ?
8. Nennen Sie drei wichtige Vertreter der Geisteswissenschaftlichen Pädagogik.
9. Nennen Sie drei Kritikpunkte an der Geisteswissenschaftlichen Pädagogik und bestimmen Sie deren Ursprung.
10. Stellen Sie die „Grundstruktur der Bildung“ bei W. Humboldt als Übergang von der
Fremdbestimmung zu „Sich-selbst-Hervorbringung“ dar.
11. Diskutieren Sie das Problem des aus der Platonischen Höhle Herausgekommenen unter den
Stichworten „Heteronomie“ und „Autonomie“.
12. Nennen Sie die maßgeblichen entwicklungsorientierten Ansätze der Erziehungswissenschaft.
13. Was ist ein pädagogisches Wagnis ?
14. Was ist nach Garz ein „Entwicklungsprozess“ ?
15. Wissen wir, wie Kreativität oder „etwas wirklich Neues“ entsteht ?
16. Der Weg von der Unbildung zur Bildung führt zur ……. ?
17. Inwiefern können Sie sich vorstellen, dass die Entwicklung des moralischen Urteils nach
Kohlberg auch dann noch anwendbar ist, wenn eine Entwicklungsstufe z.B. übersprungen
wird?
18. Nennen Sie ein Beispiel für eine Kommunikationssituation, in der die beiden Aspekte der
Kommunikation nach Watzlawick eine Rolle spielen und erläutern Sie diesen Zusammenhang.
19. Worin sehen Sie die Probleme der Anwendung des Kommunikationsmodells von Shannon
in der praktischen Pädagogik?
20. Entwickeln Sie ein Beispiel für ein Verhalten mit Mitteilungscharakter.
21. Beschreiben Sie die drei Phasen des Höhlengleichnisses Platons und beschreiben Sie diese Allegorie.
22. Was versteht Levinas unter „Antlitz“ ?

Ist der Hammer, oder ? Aber da muß ich jetzt erst einmal durch….. leider.

So, ich werde mich nun mal den Fragen widmen, und verbleibe in hoffungsvoller Erwartung Ihrer Antworten.

Liebe Grüße Katja <Paterlou@aol.com>