Medienwirkung – einmal anders betrachtet

Häufiges Fernsehen und Videospielen führt dazu, dass die visuelle Wahrnehmung trainiert wird und eine dominierende Rolle einnimmt. Vier von zehn Kindern waren in einer deutschen Studie bei Tests nicht in der Lage, im Stehen eine stabile Körperhaltung einzunehmen und zu bewahren. Die Kinder mussten dabei zuerst mit geöffneten, dann mit geschlossenen Augen eine Minute still stehen. Gemessen wurden die Körperschwankungen. Bei geschlossenen Augen zeigten sich große Defizite. Bei einem speziellen Test schlugen sich Kinder, die viel Zeit vor dem Bildschirm verbringen, besonders schlecht.
Im Normalfall sind neben den Augen auch Sinneszellen in den Fußsohlen, in der Haut, in den Gelenken und das Gleichgewichtsorgan im Ohr für die Steuerung der Körperhaltung verantwortlich. Aber auch bei Erwachsenen gibt es ein ähnliches Problem. Durch gezielte Übungen können deutliche Verbesserungen erzielt werden. Wichtiger sind aber prophylaktische Maßnahmen, die die Sucht der Jugendlichen nach diesen Medien drosseln
Quelle: www.kidcheck.de