Internet und Suchmaschinen verändern das Denken

Die starke Nutzung des Internet fördert eine punktuelle, zeitlich begrenzte Konzentration, denn der Verstand erwartet allmählich von den Menschen, dass ihm Informationen auf die gleiche Weise zugeführt werden wie durch das Internet, das Denken findet bei vielen Menschen schon in einem Stakkato statt. Die Konsumenten des Internet suchen nach dem schnellen Nutzen und nicht nach dem guten Argument. Lange Texte wie die Arbeitsblätter werden immer weniger geschätzt, denn nach zwei oder drei Seiten schweifen die Gedanken ab, man wird unruhig und verliert häufig sogar den Faden. Zwar wird durch das Internet das Denken auch breiter, aber dafür auch flacher. Die Mobilfunknachricht SMS mit maximal 160 Zeichen umfassenden Text prägt den Kommunikationsstil des Alltags. Email und SMS werden den reinen Informationsaustausch weiter beschleunigen, sodass ein Text künftig so aufgebaut sein muss, dass die Suchalgorithmen der Suchmaschinen ihn finden und möglichst weit oben auf die Trefferliste setzen.

Zusammengefasst nach http://www.tripple.net/contator/webwizard/news.asp?nnr=35241 (08-12-17)