Destruktive Kommunikation

Wenn wir unser eigenes Verhalten in Konfliktsituationen einmal mit etwas Abstand betrachten, fällt uns auf, wie schnell wir aus Wut, oder weil wir uns gekränkt, missverstanden, kritisiert und herabgesetzt fühlen, zum Beispiel so reagieren:
· Schuldzuweisungen („Du machst mich wütend“)
· Verleugnen („Das habe ich nicht gesagt“)
· Rechtfertigen („Ich habe es doch gut gemeint“)
· Verallgemeinerungen („Nie hörst du mir zu!“)
· Befehlen („Halten Sie endlich die Klappe“)
· „Guten Ratschlägen“ („Wenn du morgens nicht so trödeln würdest, könntest du den Bus erwischen“)
· Warum-Wieso-Fragen („Warum kann man hier nie in Ruhe arbeiten?“)
· Sarkasmus („Sie sind wirklich der große Experte in Kindererziehung, was?“)
· So genannten Killerphrasen („Über diesen Quatsch diskutiere ich nicht“)
· Stumme Aktionen wie Rückzug mit Türenknallen, Schmollen etc.
Diese destruktiven, d.h. einer Konfliktregelung nicht förderlichen Beiträge erzeugen bei unserem Gegenüber fast zwangsläufig Abwehr und Widerstand. Der Konflikt eskaliert. Jedem von uns kann einmal eine solche Bemerkung rausrutschen. Auf dem Weg zu einer positiven Konfliktbewältigung sollten Sie sie jedoch bewusst vermeiden.