Die Bedeutung von nonverbaler Kommunikation mit Hunden

Die nonverbale Kommunikation spielt übrigens auch bei Hunden eine eminente Rolle. Das Prinzip dafür ist einfach: Hunde kommunizieren selbst vor allem über ihre Körperhaltung und Mimik und kaum über Laute. Wenn man daher lernt, ihre Sprache zu verstehen und diese im Umgang mit ihnen gekonnt einsetzt, hat man zwei Vorteile: Man kann die tierischen Gefährten nonverbal führen und steigert damit zudem die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich verstanden fühlen und mit dem Menschen zusammenarbeiten. Wenn man Hunde genau beobachtet, merkt man ohnehin, dass diesen ihren menschlichen Begleiter ständig beobachten und ihn nach seiner Körperhaltung und Mimik beurteilen. Wenn man diese also bewusst einsetzt, kann man Hunde leichter lenken. Manche behaupten, dass ein Hund einen Menschen nur dann als Leitfigur akzeptiert, wenn dieser im Alltag beinahe ohne verbale Kommandos auskommt. Damit wird auch deutlich, dass Kommunikation ein Austausch im gegenseitigen Interesse ist, was bei Kommandos nicht der Fall ist. Dabei ist die Rückmeldung des Hundes ebenso wichtig wie die Mitteilung des Menschen an sein Tier. Wesentlich ist, dass man seinem Hund vermittelt, dass man aus Überzeugung handelt. Wenn man etwa keine Lust hat, mit dem Hund zu spielen, sollte man dies auch nicht tun, denn ein Hund lässt sich ohnehin nicht täuschen.


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