Viele Menschen empfinden den Jänner als besonders lang, weil nach dem Weihnachtsfest Routine und Alltag fehlen, denn das Neujahr bringt Umbrüche ohne feste Strukturen, was das Gehirn als gedehnte Zeit speichert, da Abweichungen stärker im Gedächtnis haften bleiben. Gleichzeitig wirkt die fehlende Vorfreude auf den Frühling oder Feste wie eine innere Leere, die Langeweile erzeugt und die Zeit subjektiv verlangsamen lässt. Wenig Sonnenlicht verstärkt dies durch Stimmungstiefs, da geringerer Dopaminspiegel beeinflusst von Lichtmangel die innere Uhr verlangsamt und depressive Gefühle die Wahrnehmung zäh macht.
Typische Symptome sind ein erhöhtes Schlafbedürfnis, Heißhunger auf Kohlenhydrate und Energielosigkeit. Der Jänner-Blues ist in der Regel temporär und unterscheidet sich von einer schwerwiegenden, behandlungsbedürftigen Winterdepression. Wenn die Symptome anhalten oder sehr stark sind, sollte ein Arzt aufgesucht werden.
Der Jänner Blues wird manchmal auch als Jänner-Tristesse bezeichnet.
- Tageslicht nutzen: Viel Bewegung an der frischen Luft, auch bei bewölktem Wetter, um Serotonin zu tanken.
- Lichttherapie: Lichtquellen in der Wohnung nutzen, um den Lichtmangel auszugleichen.
- Soziale Kontakte: Freunde treffen und sich austauschen, um der Isolation entgegenzuwirken.
- Bewegung & Ernährung: Sport treibt die Endorphinproduktion an; bewusste Ernährung hilft gegen Heißhunger.
- Selbstfürsorge: Keine zu hohen Ziele setzen, kleine Erfolge belohnen und sich selbst als bester Freund behandeln.
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