Tipps gegen Einschlafstörungen

Blaulicht vermeiden, d. h., zwei Stunden vor dem Schlafengehen Computer, Smartphones, Tablets und andere Geräte nicht mehr benutzen, denn deren Bildschirme haben einen hohen Blaulichtanteil.  Dieser Blaulichtanteil stört die Melatoninproduktion, das Gehirn bleibt aktiviert und wird am Einschlafen gehindert.

Eine To do-Liste machen, auf der man alle wichtigen Dinge, die am nächsten Tag zu erledigen sind, vor dem Einschlafen festhält, damit sie nicht weiter im Gehirn herumspuken.

Das Gehirn ermüden, indem man etwa das Alphabet durchgeht und sich bei jedem Buchstaben ein passendes Tier vorstellt.

Bei chronischen Fällen hilft auch das Bett umzustellen, denn Menschen schlafen am besten, wenn sie sich sicher fühlen bzw. Gefahren schnell erkennen können und genug Zeit haben, darauf zu reagieren. Das Bett sollte also möglichst weit weg von der Tür stehen, aber so, dass man diese gut im Blick hat.

Ein Kohlenhydratschub wie eine Banane entspannt Körper und Geist.

Bei Einschlafproblemen sollte man niemals krampfhaft versuchen einzuschlafen, sondern die Augen auflassen und versuchen, wach zu bleiben.

Wenn kalte Füße das Einschlafen behindern, sollte man Socken tragen.

Ehe geringe Menge Alkohol erleichtert zwar das Einschlafen, generell stört Alkohol aber die Schlafarchitektur und den REM-Schlaf.

Wenn man beim Einschlafen eine angenehme Musik laufen lässt, und zwar immer dieselbe, assoziiert das Gehirn mit der Zeit die Musik mit Schlaf und schaltet schneller ab. Anmekrung des Autors: In meiner Studienzeit lief zum Einschlafen eine mehrstündige Aufzeichnung von Parlamentsreden …

Wer nach mehr als zwanzig Minuten nicht eingeschlafen ist, sollte in jedem Fall aufstehen und für einige Minuten einer geistig wenig stimulierenden Tätigkeit wie Geschirrwaschen oder Staubwischen nachgehen.

Ein täglich gleich ablaufendes Ritual vor dem Schlafengehen wie das Ausleeren des Müllkübels, das Lüften im Schlafzimmer, das Vorbereiten der Bekleidung für den nächsten Tag oder ein letzter Rundgang durch die Wohnung kann das Einschlafen fördern.

Quellen & Literatur
Ärzte Zeitung vom 21. Mai 2014.
Stangl, W. (2009). Ursachen von Schlafstörungen.
http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/SCHLAF/Schlaf-Stoerung.shtml (09-11-14)