Motivation und Erfolg

Die Ruhmlosen haben gewiss recht,
wenn sie von Bescheidenheit predigen.
Es ist ihnen ja so leicht, diese Tugend auszuüben.
Heinrich Heine

  • Hoch motivierte Menschen wie SpiteznsportlerInnen erreichen ihre Ziele leichter, wenn sie sich deren Verwirklichung vor ihrem inneren Auge vorstellen. Erfolge, die sie in einer Art Tagtraum durchleben, können dazu führen, dass sie bei Wettkämpfen tatsächlich besser abschneiden.
  • Weniger motivierte Menschen lassen sich durch positive Vorstellungen von einem zukünftigen Erfolg oft zu einer allzu optimistischen Zuversicht verleiten, sind aber anschließend weniger erfolgreich, denn ihre Phantasien rufen bei ihnen unrealistischen Optimismus hervor, der beim Verfolgen der Ziele nachlässig macht.
  • Menschen mit starker Angst vor Misserfolgen fürchten schon im Vorhineine, ihre Ziele letztlich ja doch nicht erreichen zu können, denn ihre Vorstellungen vom zukünftigen Erfolg führen ihnen nur vor Augen, welche Ziele im Leben außerhalb ihrer Möglichkeiten liegen. Das verstärkt ihre negative Stimmung, macht sie pessimistisch und manchmal sogar gleichgültig.

Siehe auch Die Entwicklung der Leistungsmotivation im Vorschulalter

Übrigens: Ein Optimist steht nicht im Regen, er duscht unter einer Wolke.