Intelligenz und Musik

Frances H. Rauscher hatte 1993 über verbesserte Leistungen nach dem Hören von Mozarts Musik berichtet und erklärte, das Hören der 1781 von Mozart komponierten Sonate für zwei Klaviere in D-Dur (KV 448) habe kurzfristig leistungssteigernde Wirkungen auf die Raumvorstellung. Deshalb wurden Mozartklänge als magisches Mittel zur Steigerung de der Intelligenz von Kindern mythologisiert, doch schon 1999 untersuchte Christopher Chabris den Einfluss von klassischer Musik auf Menschen und konnte keinen Zusammenhang zum Intelligenzquotienten feststellen. Wissenschaftler der Universität Wien unter Jakob Pietschnig haben diesen „Mozart-Effekt“ in einer Metaanalyse über 39 Studien mit mehr als 3000 Testpersonen endgültig widerlegt.

Literatur
Stangl, Werner (2010). Musik und Leistungsfähigkeit. [werner stangl]s arbeitsblätter.
WWW: http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/LERNEN/Leistung-Musik.shtml (10-05-05)