Fallen für das Glück

Manfred Stelzig nennt die Fallen, die das Glück in Unglück verwandeln können:

Der Aberglaube: Immer wieder erlebe ich Menschen, die glauben, wenn sie zu glücklich sind, werden sie mit einem Schicksalsschlag bestraft. Daher versuchen sie sogar, zu großes Glück zu vermeiden.
Schwarze Pädagogik: Nur der, der vernünftig ist und tut, was Vater und Mutter sagen, lebt richtig. Diese Lebensregel führt dazu, sich ständig unterzuordnen und sein Leben nach den Vorstellungen der anderen zu gestalten, was auf Dauer unglücklich macht.

Das Schlechte sehen: Schauen Sie sich in den Spiegel, und Sie werden feststellen, dass Sie zuerst Ihre Schwächen bemerken: Pickel, Doppelkinn, Falten. Versuchen Sie, sich mit anderen Augen zu sehen und einmal das Positive herauszustreichen. Nur wer sich selbst wertschätzt und mag, ist auch begegnungs- und liebesfähig. Dasselbe gelte auch für die Sexualität. Nur wer unabhängig vom Partner eine eigene Erotik entwickelt hat, wird sexuelle Erfüllung verspüren.

Das Glück von anderen abhängig machen: Wer meint, dass ihn der Partner glücklich machen kann, befindet sich ebenso in einer Sackgasse wie derjenige, der meint, dass immer die anderen Schuld am eigenen Unglück haben.

Auswege aus diesen Fallen

Der Weg zurück zum Glück: Denken Sie zurück an den Anfang Ihrer Liebe. Wie waren da die Gefühle? Was hat man am anderen am meisten geschätzt? Diese Erinnerungen sind abrufbar und imstande, die Liebe wiederzubeleben.

Liebe deinen Nächsten wie dich selbst: Wer sich für den anderen aufopfert, wird auf Dauer unglücklich. Man muss auch auf sich selbst schauen.“

Überlegen Sie einmal, was Sie wirklich glücklich macht und Sie gesund hält, und tun Sie das für sich.

 Ein Indianer erzählt seinem Sohn: „In meiner Brust kämpfen zwei Wölfe miteinander: Einer ist der Wolf der Dunkelheit, der Angst, des Misstrauens, der Verzweiflung und des Neides. Der andere ist der Wolf des Lichtes, der Liebe und der Lebensfreude.“
Fragt der Sohn: „Vater, welcher der beiden wird gewinnen?“
Der Indianer antwortete: “Der, den ich füttere.“