Alkohol und Krebsrisiko

Nach den Daten im Jahrbuch Sucht 2018 aus Deutschland geht der Alkoholkonsum seit Jahren zwar europaweit zurück, doch bleiben psychische Störungen nach exzessiven Alkoholkonsum nach wie vor die zweithäufigste Ursache für eine Krankenhauseinweisung, wobei am häufigsten Jugendliche im Alter zwischen 15 und 20 Jahren betroffen sind.

Nach wie vor besteht eine direkten und lineare Beziehung zwischen der Trinkmenge und -häufigkeit mit dem Risiko für Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen. Daher gibt es keine beweiskräftigen Belege dafür, dass geringe Mengen Alkohol der Gesundheit eher zuträglich als eine konsequente Abstinenz seien. Dabei ist Alkoholkonsum mit dem Krebsrisiko in einer Dosisbeziehung verknüpft, insbesondere bei Brustkrebs bei Frauen und für Krebserkrankungen der oberen Atem- und Verdauungswege.
Siehe dazu Legale und gesellschaftlich akzeptierte Drogen – Bedeutung und Wirkungen von Alkohol und Alkohol bei Kindern und Jugendlichen.