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wissenswert

Die Bedeutung des Vergessens – die Angstauslöschung

Zu lernen, vorherzusagen, wann und wo Bedrohungen auftreten werden, ist eine wesentliche Voraussetzung für das Überleben von Lebewesen. Von der Gazelle auf der Serengeti bis hin zu den Kindern in der Schule lernen Menschen, bestimmte unscheinbare Hinweise, wie das Hören der Schulglocke, mit negativen Folgen, wie der Gefahr, gemobbt zu werden, in Verbindung zu bringen. Nach dieser Art des Lernens reicht dieses Signal selbst aus, um eine ängstliche Reaktion in uns auszulösen, da wir das damit verbundene… Weiterlesen »Die Bedeutung des Vergessens – die Angstauslöschung

Mikrobiota

Die Begriffe Mikrobiota oder Mikrobiom bezeichnen im weitesten Sinn die Gesamtheit aller Mikroorganismen der Erde (Biom), die die Erdkruste, die Gewässer und die Erdatmosphäre besiedeln. Auch der menschliche Körper wird von einer Vielzahl von mikroskopisch kleinen Organismen oder Mikroben besiedelt, die zusammenfassend als menschliche Mikrobiota bezeichnet werden. Dieses Ökosystem besteht aus Billionen von Zellen, darunter Bakterien, Archäen, Viren und Pilzen. Das Mikrobiom entwickelt sich erst nach der Geburt und bildet in den ersten Lebensjahren bei jedem neuen… Weiterlesen »Mikrobiota

Östrogen und Gedächtnis

Nach neueren Untersuchungen (Lu et al., 2019) ist das weibliche Sexualhormon Östrogen möglicherweise auch von Bedeutung für kognitive Fähigkeiten, denn wie Experimente an Mäusen zeigten, fördert eine im Gehirn von Männern und Frauen produzierte Form dieses Botenstoffs die synaptische Plastizität und damit Lern- und Erinnerungsprozesse. Bei Mäusen war in Experimenten die synaptische Plastizität durch das fehlende Östrogen offenbar deutlich geschwächt, denn es veränderten sich die Synapsen als Reaktion auf Lernprozesse weniger stark, vor allem kam es zu… Weiterlesen »Östrogen und Gedächtnis

Gehirn: Robustheit vs Flexibilität

In Aufbau und Funktionsweise ähneln sich die Gehirne von Menschen und Makaken stark, denn beide scheinen nach den gleichen Prinzipien zu funktionieren. Neurowissenschaftler haben nun Unterschiede zwischen der Software von Menschen und Affengehirnen entdeckt, indem sie eine Technik anwenden, die einzelne Neuronen verfolgt, und zwar wurde die elektrische Aktivität von insgesamt 750 Neuronen in der Amygdala und und im Gyrus cinguli gemessen. Man entdeckte dabei, dass das menschliche Gehirn Robustheit – ein Maß dafür, wie gut Neuronensignale… Weiterlesen »Gehirn: Robustheit vs Flexibilität

Szenarien der Erinnerungen im episodischen Gedächtnis

Das episodische Gedächtnis speichert bekanntlich Erinnerungen an spezifische, persönlich erlebte Ereignisse, und spielt später im Alltag eine wichtige Rolle in vielen sich wiederholenden Situationen, etwa beim Auswendiglernen eines Lernstoffes, beim Spazieren durch ein neues Stadtviertel aber auch beim Ausschmücken autobiografischer Inhalte. Dabei wurden solche Information aber nicht einzeln und explizit im Gedächtnis abgespeichert, d. h., sie sind später nicht direkt abrufbar, sondern die Informationen werden aus einem Szenario extrahiert, das während des Abrufs erst konstruiert wird, in… Weiterlesen »Szenarien der Erinnerungen im episodischen Gedächtnis

Der Wiener Kreis

1924 gründeten Moritz Schlick, Hans Hahn und Otto Neurath einen philosophischen Zirkel in Wien, um eine wissenschaftliche Weltauffassung zu entwickeln und zu verbreiten. In diesem „Wiener Kreis“ fand sich eine Gruppe von Wissenschaftlern verschiedenster Disziplinen, um philosophisches und generell wissenschaftliches Denken exakt zu machen. Zentrale Fragen waren etwa: Wodurch zeichnet sich wissenschaftliche Erkenntnis aus? Haben metaphysische Aussagen einen Sinn? Worauf beruht die Gewissheit von logischen Sätzen? Wie ist die Anwendbarkeit der Mathematik zu erklären? Der Mathematiker Hans… Weiterlesen »Der Wiener Kreis

Altersbedingte Veränderungen in den Sinnesorganen

Durch die Sinnesorgane werden Informationen über die Umwelt aufgenommen und bilden somit die Grundlage menschlichen Handelns. So hängt etwa die Reaktionsgeschwindigkeit oder die Ausführung einer Tätigkeit entscheidend von der Qualtität dieser Informationen ab. Im allgemeinen lassen alle Sinnesorgane im Alter in ihrer Leistung nach, wobei in den meisten Fällen die Schwäche eines Sinnesorganes nicht durch die gesteigerte Funktion eines anderen kompensiert werden, wie dies etwa Blinde durch ihr Gehör und ihren Tastsinn vermögen. Während einzelne sensorische Einschränkungen… Weiterlesen »Altersbedingte Veränderungen in den Sinnesorganen

Wechsel zwischen zwei Sprachen

Zwischen verschiedenen Sprachen zu wechseln, funktioniert oft erstaunlich flüssig, wobei dafür geistige Anstrengung benötigt wird, um eine Sprache abzuschalten, sie also nicht mehr zu verwenden, was auch anhand der erhöhten Aktivität im Gehirn festgestellt werden Kann. Allerdings war bisher unklar, ob tatsächlich das Ein- oder Ausschalten einer Sprache bzw. die Unterdrückung der anderen dafür verantwortlich ist. Die Forschung zur Neurobiologie der Zweisprachigkeit hat bisher nur gezeigt, dass ein Sprachenwechsel kognitiv aufwendig ist und eine exekutive Kontrolle zur… Weiterlesen »Wechsel zwischen zwei Sprachen

Anzeichen für hohe Intelligenz und Hochbegabung bei Kindern

Es gibt laut Mensa sechs Anzeichen dafür, dass ein Kind eine hohe Intelligenz besitzt, wobei ein Kind mehrere dieser Merkmale ausgeprägt zeigen sollte: Das Kind kann schon früh lesen, etwa im Alter von rund vier Jahren. Das Kind ist musikalisch, hat einen Hang zum Singen und lernt ein Instrument. Das Kind hat ein sehr gutes Gedächtnis und kann von Dingen erzählen, die vor ein paar Wochen oder Monaten passiert sind. Das Kind ist neugierig, fragt viel nach… Weiterlesen »Anzeichen für hohe Intelligenz und Hochbegabung bei Kindern

Informationszensur von Google

Interessanterweise werden von Google derzeit Seiten mit Definitionen zur Sexualität herausgefiltert, sodass diese schwer gefunden werden können. So etwa auch in einem Lexikon zur Psychologie und Pädagogik, wo diese Begriffe natürlich ihren festen Platz haben, wenn man etwa die Entwicklung der Sexualität behandeln will. So sind etwa folgende Seiten betroffen: Autoerotik Autosexualität Bisexualita?t Fetischismus Genitale Phase Orgasmus Paraphilien Promiskuität Sexsucht Voyeurismus Aber auch Seiten, die etwa der Aufklärung von Eltern dienen, um mit pubertierenden Kindern zurechtzukommen bzw.… Weiterlesen »Informationszensur von Google