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Wirtschaftspsychologie

Das Gebiet der Wirtschaftspsychologie beschäftigt sich mit dem subjektiven Erleben und dem Verhalten von Menschen im ökonomischen Umfeld sowie den sozialen Zusammenhängen.

Formen der Gerechtigkeit

Gerechtigkeit ist ein Phänomen des menschlichen Zusammenlebens, wonach die Bedürfnisse aller Beteiligten in gleichem Maße berücksichtigt werden, wobei sich üblicherweise folgende Formen der Gerechtigkeit unterscheiden lassen: Verfahrensgerechtigkeit (procedural justice): Bestimmte Regeln, die transparent und nachvollziehbar sind, werden eingehalten. Verteilungsgerechtigkeit (distributive justice): Greifbare oder abstrakte Güter werden so verteilt, dass jeder so viel bekommt, wie er verdient. . Zwischenmenschliche Gerechtigkeit (interpersonal justice): Es wird in respektvoller Weise miteinander gesprochen, gemailt, sich ausgetauscht. Informationsgerechtigkeit (informational justice): Man informiert wahrheitsgetreu,… Weiterlesen »Formen der Gerechtigkeit

Regeln für den Berufseinstieg

Beim Einstieg in einen neuen Beruf will sich jeder von seiner besten Seite zeigen: motiviert, engagiert und mit vielen frischen Ideen, denn schließlich geht es darum, einen guten Eindruck zu machen und sich einzubringen. Dabei kann man allerdings leicht übers Ziel hinausschießen, denn Besserwisserei und Überheblichkeit kommen nicht gut an. Nach Tabernig & Quittschau (2013) gibt es sieben Fehler, die Berufseinsteiger vermeiden sollten: AssistentInnen ignorieren: Sie haben den Überblick über Termine, kennen fast jeden im Unternehmen und… Weiterlesen »Regeln für den Berufseinstieg

Emotionen bei Problemlösungen

Gefühle spielen bei der Bewältigung von komplexen Problemen sowohl im Alltagshandeln als auch in Organisationen eine wichtige, wenn nicht gar entscheidende Rolle, denn manchmal mobilisieren und lenken Gefühle die Geschehnisse in eine positive Richtung, manchmal aber stehen sie auch einer erfolgreichen Lösung im Wege. Ist ein Problem komplex und die Problemlösung möglicherweise riskant und folgenschwer, kann die/der Entscheider/in verunsichert und in manchen Fällen von Angst wie gelähmt sein. Aus psychologischer Sicht bietet bei Entscheidungen aber ein hohes… Weiterlesen »Emotionen bei Problemlösungen

Innovation in multikulturellen Teams

International agierende Unternehmen nutzen zur Einführung von Produktinnovationen häufig multikulturelle Teams, wobei deren Produktivität nach Winkler (2011) durch Teamkonflikte massiv gestört werden kann, insbesondere können der soziale Status von Teammitgliedern bzw. dessen wahrgenommene Bedrohung als zentrale Ursache für Teamkonflikte verantwortlich sein. Funktionierende Teamarbeit, eine Voraussetzung für den Erfolg solcher Teams, kann daher durch kulturelle Diversität beeinträchtigt sein. Winkler plädiert daher für eine Homogenisierung von deep-level-Dimensionen sozialer Ordnung, während andere Diversitätsarten erhalten bleiben sollen, d. h., globale Unternehmen… Weiterlesen »Innovation in multikulturellen Teams

Wirtschaftspsychologie und Organisationserfolg

Zusätzlich zum Humankapital, zum Sozialkapital und intellektuellen Kapital wird die Bedeutung des psychologischen Kapitals für den nachhaltigen Erfolg des Einzelnen und des Unternehmens immer deutlicher. Studien belegen, dass das Konstrukt „Psychologisches Kapital“ eine Vielzahl positiver Beziehungen zu individuellen und organisatorischen Leistungsparametern zeigt. Das psychologischen Kapitals umfasst vier Dimensionen: Selbstwirksamkeit, also die Fähigkeit, kognitive Ressourcen aktivieren zu können, um spezifische Ziele zu erreichen Hoffnung, also der Wunsch nach Zielerreichung und Fähigkeit, eine zielführende Strategie zu entwickeln Optimismus, also… Weiterlesen »Wirtschaftspsychologie und Organisationserfolg

Weniger intrinsische Motivation bei Hochschulabgängern

Wottawa et al. (2011) fanden in einer vergleichenden Untersuchung an mehr als 20.000 Studienabgängern aus den Jahren 2003 und 2010, dass der Anteil potenzieller Führungskräfte bei jungen Hochschulabsolventen während der letzten Jahre deutlich zurückgegangen ist und auch Stressresistenz und Selbstmanagement haben abgenommen: Die Bedeutung von ´Macht´ nahm über die Jahre hinweg stark ab, während sich tendenziell höhere Werte bei der Bedeutung von Familie, Image und Hobbies fanden, nur Geld, Ethik, ´Spaß bei der Arbeit´ und der Aspekt ´viel Zeit… Weiterlesen »Weniger intrinsische Motivation bei Hochschulabgängern

Möglichkeiten zur Motivation

Zahlreiche empirische Untersuchungen belegen, dass immer dann, wenn Menschen auch kognitive Leistungen abverlangt werden, häufig Belohnungen wirkungslos oder sogar kontraproduktiv sind, denn denkende Menschen empfinden Belohnung eher als irritierende Konditionierung, was in der Wirtschaftspsychologie als Korrumpierungseffekt bezeichnet wird und eher zu schlechteren Leistungen führt. Extrinsische Motivatoren sind eher hilflose Versuche der Leistungsförderung, denn Motivation entsteht immer nur dann, wenn Menschen positive Erfahrungen bei der Bewältigung von Herausforderungen machen, d.h., Motivation ist das Ergebnis eines Lernprozesses. Immer dann,… Weiterlesen »Möglichkeiten zur Motivation

Biographische Diagnostik

Biographische Daten erlauben in besonderer Weise einen Einblick in den Sozialisationsprozess eines Menschen, und sind durch die spezifische Kombination von Ereignissen in hohem Maße unverwechselbar und machen einen großen Teil der Individualität eines Menschen aus. Die Entwicklung eines Menschen zu diagnostizieren, geschieht in der Psychologie einerseits auf dem Weg, Messungen durchzuführen, was aber in der Regel einen linear verlaufenden Veränderungsprozess voraussetzt. Inhaltliche und strukturelle Entwicklungen sind demgegenüber nicht oder nur schwer messbar, d.h., sie müssen qualitativ-intuitiv erfasst… Weiterlesen »Biographische Diagnostik

Kognitive Gleichstellung

Das Erreichen einer Führungsposition ist für Frauen nach wie vor eine Hürde, hierbei verweist die Forschung auf implizierte Führungstheorien. Bei den meisten Personen ist die Skizze „Frau“ und „Führung“ schlechter kognitiv miteinander assoziiert, als der Vergleich zu „Mann“ und „Führung“. Inhalt dieser Arbeit ist, diese diskriminierenden Assoziationen mit inkongruenten Stimulationen auf Vorhandensein und Wirkungsweise zu beobachten.

Umgang mit der Ressource Zeit

Wer nicht den Mut hat, Nein zu sagen, dessen Ja hat keinen Wert. Kurt Schumacher Menschen unterscheiden sich charakteristisch danach, wie sie mit ihrer Zeit umgehen, wobei es je nach Situation auch Mischtypen gibt: Chaotisch, spontan Kreative lieben es, wenn es irgendwie ungeordnet zugeht, sind im Allgemeinen sehr flexibel, treffen gerne Entscheidungen. Ordnungsliebende Perfektionisten wollen, dass alles seinen festen Platz und Ort besitzt, planen meist gerne, ausgiebig und langfristig. Tatkräftige Fleißige und Zeitdruck liebende Macher müssen irgendwie… Weiterlesen »Umgang mit der Ressource Zeit