Psychotherapie

Psychotherapie kann einerseits als die Tätigkeit zur Feststellung, Heilung oder Linderung von psychischen Störungen mit Krankheitswert beschrieben werden, andererseits ist Psychotherapie ein Synonym für die Lehre von der psychotherapeutischen Behandlung bzw. Heilung des erkrankten Menschen.

Paartherapie und Eheberatung über das Internet

Paartherapie und Eheberatung übers Internet bietet ein Projekt der Georg-August-Universität Göttingen an, wobei die Forscher ein Behandlungskonzept namens Theratalk entwickelt haben , dessen Wirksamkeit wissenschaftlich überprüft wurde. In einem eigens dafür eingerichteten und verschlüsselten Chat-Bereich werden die Nachrichten der Klienten gespeichert. Der Therapeut sichtet und beantwortet diese einmal am Tag. Ziel dieses Projektes ist es, Paaren ein leicht zugängliches abgestuftes Unterstützungs- Angebot auf dem neuesten Stand der Forschung anzubieten. Das Theratalk-Konzept für die Paartherapie, Paarberatung bzw. Eheberatung… Weiterlesen »Paartherapie und Eheberatung über das Internet

Sexuelle Gewalt an Bildungseinrichtungen

Die Berichte über Fälle sexueller Gewalt an katholischen und an reformpädagogischen Schulen haben in den letzten Jahren die Öffentlichkeit aufgerüttelt. Manfred Kappeler, Sozialpädagoge und Erziehungswissenschaftler, fragt in seinem Buch nach den Gründen für solche Taten und beleuchtet die gesellschaftlichen Zusammenhänge, in denen sie begangen und über lange Zeit vertuscht wurden. Er versucht auch eine Antwort auf die Frage, was getan werden muss, damit Mädchen und Buben in Zukunft nicht wieder Opfer von sexueller Gewalt werden. Siehe speziell… Weiterlesen »Sexuelle Gewalt an Bildungseinrichtungen

Prävention bei Computerspiel-Abhängigkeit

Etwa drei Prozent der Jungen im Schulalter sind von elektronischen Medien abhängig. Tendenziell nimmt das Suchtverhalten zu. Eltern und Lehrer nutzen ihre Möglichkeiten zur Prävention jedoch kaum; Ratlosigkeit und Hilflosigkeit überwiegen. Dr. Dorothee Mücken (Köln) und Kollegen skizzieren Herausforderungen einer sorgfältigen Vorbeugung – speziell bei Jungen: Mit den Medien und ihrer Wirkungsweise auseinandersetzen; das Ziel ist, eine kritische Handlungskompetenz zu vermitteln, ein Gefühl von ´ich weiß, wie es funktioniert´. Dazu gehört auch, dass die Schüler merken, was… Weiterlesen »Prävention bei Computerspiel-Abhängigkeit

Psychotherapie für Frauen

Nicht nur, dass Frauen wesentlich häufiger als Männer unter Angststörungen leiden, was geschlechtsspezifische Ursachen hat, benötigen Frauen auch individuell angepasste Therapiemodalitäten, den schon die physische Ausstattung disponiert die Frau für eine “basale” Ängstlichkeit, auf deren Boden pathologische Entwicklungen entstehen können. Die geringere Muskelkraft, der niedrigere Testosteronspiegel, das kleinere Aggressionspotential lösen bei manchen Frauen ein latentes Gefühl der Bedrohung aus, wodurch sich Traumatisierungen noch wesentlich verstärken. Eine höhere psychovegetative Labilität kann bei Frauen ein schnelleres Anspringen der sympathikotonen… Weiterlesen »Psychotherapie für Frauen

Symmetrie zwischen Distanz und Empathie in helfenden Berufen

Bei Humandienstleistern nehmen psychische Belastungen und Erkrankungen zu, wobei eine unspezifische bzw. unangemessene Distanzierungsfähigkeit der Betroffenen manchmal die Hauptursache ist. Vor allem bei personenverändernden Arbeitstätigkeiten (z.B. Pflegepersonal, Ärzte, LehrerInnen) geht es um ein Balanceerfordernis im Emotionsmanagement, denn einerseits muss beim Erleben der Schwierigkeiten der PatientInnen, SchülerInnen bzw. KlientInnen von ihnen Abstand gewahrt werden, um sich nicht selbst zu verbrennen bzw. um überlegt handeln zu können, doch anderseits darf dieser Abstand nicht zu Desinteresse, mangelndem Mitgefühl, fehlender menschlicher… Weiterlesen »Symmetrie zwischen Distanz und Empathie in helfenden Berufen

Das präsuizidale Syndrom bei Jugendlichen

Die Selbstmordquote ist bei Jugendlichen mit 9 % aller Todesfälle dieser Altersstufe sehr hoch. Sehr hoch ist auch die Zahl der Selbstmordversuche. Suizidale Handlungen sind dadurch gekennzeichnet, daß sich ein Mensch selbst mittels Medikamenten bzw Drogen oder durch andere Techniken körperlichen Schaden zufügt, mit der ursprünglichen Absicht, nicht mehr leben zu wollen. Eine komplexe Erklärung für die Zunahme der suizidalen Handlungen in dieser Altersgruppe konnte bislang nicht gefunden werden. Sie könne jedoch im Zusammenhang stehen mit der… Weiterlesen »Das präsuizidale Syndrom bei Jugendlichen

Kunst des Verdrängens

Sigmund Freud vertrat die Ansicht, dass alles ans Tageslicht muss, um nicht seelisch an dem Verdrängten krank zu werden: „Wo Es war, soll Ich werden. Man weiß, dass der stärkste Motor des Verdrängens die Suche oder gar die Sucht nach Harmonie im inneren Leben ist, es soll also dort Ordnung herrschen, indem Meinungen, Einstellungen, Einflüsse und Außenwirkung zusammenpassen. Es gibt sehr wohl Erlebnisse, bei denen die Aufarbeitung unbedingt wichtig ist, wobei besonders ernste Fälle allerdings immer von… Weiterlesen »Kunst des Verdrängens

Aufmerksamkeits-Defizit- und Hyperaktivitäts-Syndrom – ADHS

Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen stellt in einer Aussendung hohe und weiter steigende Krankenzahlen beim Aufmerksamkeits-Defizit-/Hyperaktivitäts-Syndrom (ADHS) und eine weitere Besorgnis erregende Zunahme der Verschreibung ADHS-spezifischer Medikamente fest. Noch immer werden sehr lebhafte Kinder allzu rasch als krank abgestempelt und mit Psychopharmaka ruhig gestellt, statt dass die tatsächlich an ADHS Erkrankten eine vielschichtige Therapie-Psychoedukation, Familientherapie, Verhaltenstherapie und Ergotherapie erhalten. Das Grundproblem liegt dabei in der mangelhaften Diagnosequalität, denn oft werden Kinder und Jugendliche von dafür nicht… Weiterlesen »Aufmerksamkeits-Defizit- und Hyperaktivitäts-Syndrom – ADHS

Spieltherapie

Die direktive Spieltherapie “Theraplay” ist eine erfolgreiche psychotherapeutische Behandlungsmethode für verhaltensauffällige und verhaltensgestörte Kinder. Mit dieser Methode lassen sich schnell sichtbare und wirkungsvolle Resultate erzielen. Ann Jernberg (1928-1994), die Begründerin von Theraplay, war als Psychologin in Chicago in der Head Start Bewegung für die psychologische Betreuung von sozial benachteiligten Kindern verantwortlich. Sie fand, daß die nondirektive Spieltherapie von Virginia Axline solchen Kindern nicht ausreichend helfen konnte, außerdem zu zeitaufwendig, also zu teuer war. Sie suchte nach anderen Möglichkeiten,… Weiterlesen »Spieltherapie