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Neue Medien

Neue Medien bezeichnen zeitbezogene neue Medientechniken

Virtual Reality-Brille im psychologischen Experiment

Psychologen der Universität Osnabrück untersuchen derzeit, ob man Versuchspersonen mittels Virtual Reality-Brille in täuschend echte Situationen hineinversetzen kann. Man will dabei herausfinden, ob die virtuellen Erfahrungen vom Gehirn wie reale Ereignisse verarbeitet werden. Ist dies der Fall, könnten man mit der Virtual Reality-Technologie einen höheren Grad an Wirklichkeitsnähe erreichen, als es bei psychologischen Experimenten normalerweise der Fall ist. Zahlreiche Experimente in der Psychologie stützen sich auf Bilder oder Videos, die beim Betrachter bestimmte zu untersuchende Reaktionen hervorrufen… Weiterlesen »Virtual Reality-Brille im psychologischen Experiment

Handy-Nutzung von Kindern 2011

Das Handy – eines der wichtigsten Utensilien im Leben eines Jugendlichen – ist aus dem Alltag junger Heranwachsender kaum mehr wegzudenken, denn was bis vor kurzem noch ein Medium der Kommunikation war, ist heute zu einem Multifunktionsgerät geworden. Technologische Funktionen des Handys, wie das Fotografieren, Speichern und Versenden von Bildern und Filmen mit der integrierten Kamera, aber auch Downloads von multimedialen Inhalten aus dem Internet oder ein Datenaustausch via MMS oder Bluetooth verdrängen die Grundfunktionen des Mobiltelefons… Weiterlesen »Handy-Nutzung von Kindern 2011

Clickbaiting

Clickbait ist Fast-Food fürs Gehirn. Mit Clickbaiting bzw. Klickköder wird ein Prozess bezeichnet, Inhalte im World Wide Web mit einem Clickbait, wobei Clickbaits allein dem Zweck dienen, höhere Zugriffszahlen und damit unter anderem mehr Werbeeinnahmen durch Internetwerbung oder eine größere Markenbekanntheit der Zielseite, bzw. des Autors zu erzielen. Ein Clickbait besteht in der Regel aus einer reißerischen Überschrift, die eine sogenannte Neugierlücke lässt, d. h., man teilt dem Leser gerade genügend Informationen mit, um ihn neugierig zu… Weiterlesen »Clickbaiting

Einfluss von Killerspielen auf Gewaltbereitschaft

Die langfristigen Effekte von Killerspielen auf die Bewertung von Gewalt und die Gewaltbereitschaft werden noch immer vielfach bezweifelt. obwohl Gewalterfahrungen in der Familie und im Umfeld als relevant für die Erklärung gewalttätigen Verhaltens betrachtet werden, wird der Einfluss von Gewaltdarstellungen in den Medien auf die Aggressionsbereitschaft im realen Leben immer wieder geleugnet. Paradoxerweise geht man bei allen anderen Effekten von Medienkonsum, etwa auf Geschicklichkeit oder Konzentration selbstverständlich davon aus, dass ein Einfluss besteht. Genau wie die Produktwerbung… Weiterlesen »Einfluss von Killerspielen auf Gewaltbereitschaft

Immer mehr Onlinesüchtige in Deutschland

antenne1 berichtet am 8. Juni 2016. dass es Immer mehr Onlinesüchtige in Deutschland gibt, wobei es nach dem Drogen- und Suchtbericht der Bundesdrogenbeauftragten Marlene Mortler mehr als eine halbe Million sein sollen. Dort heißt es im Detail: „Der Drogen- und Suchtbericht 2016, der am Donnerstag von der Bundesdrogenbeauftragte Marlene Mortler (CSU) in Berlin vorgestellt wurde, deckt erschreckende Zahlen auf. Demnach sind etwa 560 000 der 14- bis 64-Jährigen internetabhängig, jüngere Menschen sind jedoch häufiger betroffen als ältere Menschen. In der… Weiterlesen »Immer mehr Onlinesüchtige in Deutschland

Schielen durch zu häufige Handy-Nutzung bei Kindern

Bei Kindern und Jugendlichen, die sich noch in der Phase der Entwicklung befinden, kann Schielen die Sehfähigkeit mitunter ein Leben lang einschränken, denn beim Schielen weichen die beiden Sehachsen voneinander ab, wenn ein Objekt mit den Augen fokussiert wird. Im Normalfall bewegen sich die Augen immer gemeinsam in die gleiche Richtung, wodurch im Gehirn ein dreidimensionales Bild der Umwelt entsteht. Bewegen sich die Augen unterschiedlich, weichen also die Sehachsen voneinander ab, kommt es zum Schielen, manchmal auch… Weiterlesen »Schielen durch zu häufige Handy-Nutzung bei Kindern

Motivation zum Konsum von Medienangeboten

Motivation zum Konsum von Medienangeboten Kognitive Bedürfnisse resultieren aus den Orientierungs- und Entscheidungsproblemen des Handelnden gegenüber seiner Umwelt und umfassen verschiedenste Subdimensionen wie unspezifische Neugier, Kontrolle der Umwelt, Lernen, Realitätsexplorierung, Wissenserweiterung und Handlungsanweisung, aber auch Selbsterfahrung. Affektive Bedürfnisse unterliegen Probleme der individuumszentrierten Stimmungskontrolle wie Entspannung und Rekreation durch Unterhaltung, Ablenkung, Entlastung oder sogar Verdrängung von Umweltanforderungen, aber auch Spannungssuche und Excitement als Zeitvertreib. Sozial-interaktive Bedürfnisse basieren auf dem Wunsch nach Geselligkeit und sozialem Kontakt mit und Anerkennung… Weiterlesen »Motivation zum Konsum von Medienangeboten

Moderne Medien und Gedächtniskapazität

Nach Ansicht mancher Experten schrumpft die Gedächtniskapazität der Menschen, während das Mittelalter noch vollständig auf deren Möglichkeiten setzen konnte. Im Spätmittelalter wurde die Schrift zum großen Wissensspeicher, zugleich übten die Menschen explizit die eigene Gedächtnisleistung, denn es erschienen massenhaft Texte, die die eigene Gedächtniskapazität stärkten. Gleichzeitig breitete sich die Schriftlichkeit explosionsartig aus, wobei der Buchdruck die Antwort auf den gewachsenen Bedarf an Schriftlichkeit war, denn das händische Kopieren reichte nicht mehr aus. Als sich die Verschriftlichung verbreitete,… Weiterlesen »Moderne Medien und Gedächtniskapazität

Exzessive Internetnutzung

Eine in Deutschland durchgeführte Studie zur exzessive Internetnutzung in Familien (erhoben wurden die Daten von 1744 14- bis 17-Jährigen und einem Elternteil in Experteninterviews, Gruppendiskussionen; Kammerl,  et al., 2012) zeigte die Zusammenhänge zwischen der exzessiven Computer- und Internetnutzung von Jugendlichen und dem medienerzieherischen Handeln in den Familien auf. In diesem Projekt stand dabei die Qualität der Beziehungen in den Familien, die Einstellungen der Eltern zu digitalen Medien und ihr medienerzieherisches Handeln im Vordergrund. Dabei zeigte sich, dass… Weiterlesen »Exzessive Internetnutzung

Schlechtes Webdesign vertreibt Kunden

In einer psychologischen Studie (Lindgaard et al., 2006) wurde untersucht, wie schnell sich Menschen eine Meinung über die visuelle Attraktivität einer Website bilden. Es zeigte sich dabei, dass die UserInnen bereits nach 50 Millisekunden entscheiden, ob sie auf der jeweiligen Website verweilen wollen oder nicht. Daraus ergibt sich für Webseitenbetreiber, dass die Gestaltung der Startseite einer Präsentation besonders wichtig ist. Unübersichtliche und überladene Gestaltung, Überfrachtung mit fachspezifischen Fremdwörtern, komplizierte Ausdrucksweise oder mangelhafte und unübersichtliche Navigationsmöglichkeiten tragen dazu… Weiterlesen »Schlechtes Webdesign vertreibt Kunden