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Familie

In dieser Kategorie finden sich Hinweise und Texte, die mit Familien und deren sozialen Umfeld zu tun haben.

Internetsucht bei Kindern und Jugendlichen

Dem Autor der Arbeitsblätter wurden für einen Zeitschriftenbeitrag einige Fragen zum Thema Internetsucht bei Kindern und Jugendlichen gestellt, die ergänzend zu den eigenen Webseiten zur Thematik hier wiedergegeben werden sollen, da sie einige zentrale Fragen von Eltern betreffen. Welche Anzeichen sollten Eltern aufmerksam werden lassen, wenn es um den Internetkonsum des Kindes/Teenagers geht? Eine absolute Grenze zwischen gesundem und ungesundem Internetkonsum lässt sich schwer ziehen, doch geht man davon aus, dass zwei Stunden pro Tag guter Durchschnitt… Weiterlesen »Internetsucht bei Kindern und Jugendlichen

Wieviel Mutter braucht ein Kind?

Die Psychologin Una Röhr-Sendlmeier,  Professorin für Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn,  hat in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung in einer Überblicksstudie „Wieviel Mutter braucht das Kind?“ betont, dass das Kind sichere Bezugspersonen braucht, das vor allem in den ersten Lebensmonaten naturgemäß die Mutter und das nähere Umfeld sind. Allerdings bis zur Einschulung muss es nicht mehr ausschließlich die Mutter sein, sondern das Kind braucht mindestens eine Person, die sehr sensibel auf seine Bedürfnisse eingeht,… Weiterlesen »Wieviel Mutter braucht ein Kind?

Präventive und begleitende Maßnahmen bei Scheidung und Trennung

Im Sinne eines präventiven Engagements ist es bei Scheidungen und Trennungen unerlässlich, etwas präventiv für das Kind, dessen Familie und günstige Bedingungen in deren Umfeld zu unternehmen, bevor Risiken kumulieren und eine Schädigung eingetreten ist. Wenn sich Eltern trennen, muss sich eine Familie grundsätzlich neu organisieren, wobei es in dieser Situation für die Eltern selber besonders anspruchsvoll ist, als in den Prozess der Trennung Involvierte die Bedürfnisse des Kindes richtig zu erkennen und seine Äusserungen auch richtig… Weiterlesen »Präventive und begleitende Maßnahmen bei Scheidung und Trennung

Umgang mit Demenzerkrankten

Kurz gesagt: Medizinisch bedeutet Demenz eine fortschreitende Erkrankung des Gehirns, bei der Gedächtnis, räumliches Orientierungsvermögen und das Sprachvermögen zunehmend beeinflusst werden, wobei die wörtliche Übersetzung aus dem Lateinischen „ohne Verstand sein“ lautet, d. h., der oder die Betroffene verliert die Kontrolle über das Denken und damit über sich selbst. Übrigens nimmt die Häufigkeit von Demenzerkrankungen mit dem Lebensalter zu, denn sind in der Altersgruppe von 70 bis 74 Jahren noch unter vier Prozent betroffen, so sind es… Weiterlesen »Umgang mit Demenzerkrankten

Entwicklungsschritte des Kindes bis zur Pubertät und damit verbundene Aufgaben

Geburt: Außerhalb von meiner existiert noch eine Welt. Säugling: Unterscheidung von angenehm und unangenehm. Krabbel- und Laufalter: Eroberung und Entdeckung des Raumes. Ab zirka 10 bis 16 Monaten: Unterscheidung zwischen „Mensch und Gegenstand“. Ab zirka 20 Monaten: Unterscheidung zwischen bekannter und unbekannter Umgebung. 2 Jahre: Es gibt Menschen, die größer und stärker sind als ich. 2,5 bis 3 Jahre: Ich bin ein Mensch, du bist ein Mensch. Klare Zuordnung der Bezugspersonen. 3 Jahre: Kindergartenreife, beginnendes Erkennen von… Weiterlesen »Entwicklungsschritte des Kindes bis zur Pubertät und damit verbundene Aufgaben

Exzessive Internetnutzung

Eine in Deutschland durchgeführte Studie zur exzessive Internetnutzung in Familien (erhoben wurden die Daten von 1744 14- bis 17-Jährigen und einem Elternteil in Experteninterviews, Gruppendiskussionen; Kammerl,  et al., 2012) zeigte die Zusammenhänge zwischen der exzessiven Computer- und Internetnutzung von Jugendlichen und dem medienerzieherischen Handeln in den Familien auf. In diesem Projekt stand dabei die Qualität der Beziehungen in den Familien, die Einstellungen der Eltern zu digitalen Medien und ihr medienerzieherisches Handeln im Vordergrund. Dabei zeigte sich, dass… Weiterlesen »Exzessive Internetnutzung

Zehn Schritte des Loslassens

Wir vergeben zu wenig und vergessen zuviel. Sophie-Jeanne Soymonof Swetchine Das Leben wird leichter, wenn wir nicht jeden Stein, der uns in den Weg gelegt wird, in den Rucksack packen. Stefan Werner Huber Wenn Menschen Probleme haben, etwas loszulassen, haben sie vermutlich die Sorge, damit mehr als die bezeichnete Sache zu verlieren, denn so kann etwa die Angst vor Einsamkeit Menschen daran hindern, eine sehr belastende Beziehung zu beenden. Daher ist es wichtig, den Ursprung dieser Angst… Weiterlesen »Zehn Schritte des Loslassens

Vereinbarkeit von Familie und Arbeitswelt

In der Informationsgesellschaft haben sich Männer wie Frauen der bezahlten Tätigkeit verpflichtet. Für beide Geschlechter ist der Beruf zentraler Anker der Lebensführung geworden. Kinder werden wegorganisiert, pflegebedürftige Angehörige sind nur noch lästige Verschiebemasse eines von Erwerbsarbeit dominierten Lebens Kinder und Jugendliche wollen aber verlässliche Eltern und keine hochflexiblen Arbeitnehmer, die fast nie zu Hause sind oder dauernd an einen anderen Ort umziehen. Heranwachsende brauchen feste räumliche und personale Bindungen. Entgegen der Beraterrhetorik sind Beruf und Privatleben nicht… Weiterlesen »Vereinbarkeit von Familie und Arbeitswelt

Übernachtungsbeziehung statt Ehe

Die Ehe ist ein viel zu interessantes Experiment, um es nur einmal zu versuchen. Rita Hayworth Eine Vernunftehe ist nicht selten ein Geschäft, bei dem sich beide verrechnen. Bette Davis Die Beziehungsmuster in Partnerschaften haben sich in den letzten Jahrzehnten grundlegend verändert, denn auf Grund längerer Ausbildung wird später geheiratet und häufig ohne Legalisierung der Beziehung zusammengelebt. Besonders im westlichen Kulturkreis haben vor allem junge Menschen – aber auch ältere Menschen – zwar feste Beziehungen, doch besteht… Weiterlesen »Übernachtungsbeziehung statt Ehe