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Entwicklungspsychologie

Ihr Gegenstand ist die Beschreibung und Erklärung zeitlich überdauernder, aufeinander aufbauender Veränderungen menschlichen Erlebens und Verhaltens über die gesamte Lebensspanne.

Suchtvorbeugung – Prävention

Suchtprävention zielt auf die Förderung von individuellen Schutzfaktoren ab, die der Ausübung von Risikoverhaltensweisen, z.B. aggressives Verhalten, Drogenkonsum, entgegenwirken, d.h. es sollen in einem institutionellen Kontext, wie z.B. Kindergarten, Grundschule und weiterführende Schule, Jugendfreizeitstätte, Fertigkeiten und Fähigkeiten erlernt werden, die den Kindern und Jugendlichen helfen, besser mit Problemen und Sorgen, Schwierigkeiten im Alltag, zwischenmenschlicher Kommunikation und den Entwicklungsaufgaben der Kindheits- und Jugendphase fertig zu werden. Man unterscheidet drei Stufen der Prävention: Primärprävention: Dies ist eine frühzeitige, langfristige… Weiterlesen »Suchtvorbeugung – Prävention

Gewalt fördert Stress bei Jugendlichen

Bei Jugendliche aus Stadtvierteln in den USA mit hoher Kriminalitätsrate kommt es häufig zu Störungen in der Produktion des körpereigenen Hormons Cortisol, wobei solche Änderungen an der Cortisolproduktion und -regulierung als Folge von Stress das Immunsystem schwächen und Fettablagerungen im Bauchbereich erhöhen, was wiederum zu Erkrankungen der Herzkranzgefäße oder Diabetes führen kann. Zwischen dem Erleben von Gewalt im direkten Umfeld und der Störung der Stressbahnen im Körper gibt es also einen Zusammenhang, denn je mehr die untersuchten… Weiterlesen »Gewalt fördert Stress bei Jugendlichen

Wie Computerspiele aggressiv machen

Computerspiele allein machen Menschen nicht von allein zum Amokläufer, doch die Gefahr erhöht sich, wobei aus dem Zusammenspiel verschiedener Faktoren solche Spiele die Gewaltbereitschaft fördern. Diese Faktoren sind im Wesentlichen ein krimineller Freundschaftskreis, erlebte Gewalt in der Familie, Alkohol- und Drogenkonsum, intensives Schulschwänzen und eine Kultur, ständig Stärke beweisen zu müssen. Es ist wissenschaftlich gut belegt, dass man jene Dinge leichter erinnert, die mit Emotionen verbunden sind und Computerspiele sind sicher aufregender als Hausaufgaben. Daraus resultierende schwache… Weiterlesen »Wie Computerspiele aggressiv machen

Emotionale Intelligenz für Kinder und Jugendliche

Vor mehr als zehn Jahren ist das Buch „Emotionale Intelligenz“ von Daniel Goleman erschienen und hat damals einen Trend geschaffen, dass nicht nur Wissen und Denken entscheidende Kompetenzen im Leben sind, sondern dass auch die Fähigkeit, mit eigenen Gefühlen und denen anderer Menschen umzugehen, wesentlich sind. Nun hat Goleman mit Linda Lantieri ein weiteres Buch zum Thema veröffentlicht: „Emotionale Intelligenz für Kinder und Jugendliche“. Es geht in diesem Buch vor allem darum, innere Ruhe und Konzentration zu… Weiterlesen »Emotionale Intelligenz für Kinder und Jugendliche

Geduld

Sie sind so jung, so vor allem Anfang, und ich mochte Sie, so gut ich es kann, bitten, lieber Herr Geduld zu haben gegen alles Ungelöste in ihrem Herzen und zu versuchen, die Fragen selbst liebzuhaben wie verschlossene Stuben und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind. Forschen Sie jetzt nicht nach den Antworten, die Ihnen nicht gegeben werden können, weil Sie sie nicht leben könnten. Und es handelt sich darum, alles zu leben.… Weiterlesen »Geduld

Elternbeziehung im Vorschulalter und Entwicklung der sozialen Kompetenz

Das Vorschulalter ist entwicklungspsychologisch betrachtet eine interessante Phase, denn das wachsende Sprachvermögen ermöglicht es Eltern und deren Kindern, neue Erfahrungen zu besprechen und sich darüber auszutauschen. In einer Längsschnittstudie mit Kindern im Alter von drei Jahren beobachteten Nancy McElwain et al. (2008) die Interaktion und Beziehung der Kinder zu ihren Eltern und untersuchten diese abermals im Alter von viereinhalb Jahren sowie in der ersten und in der dritten Klasse Grundschule. Beide Elternteile füllten in dieser Untersuchung Fragenbögen… Weiterlesen »Elternbeziehung im Vorschulalter und Entwicklung der sozialen Kompetenz

Einstellung zur Homosexualität

Dieser Text befasst sich mit der Einstellung zur Homosexualität bei Jugendlichen ohne und mit Migrationshintergrund. Die Untersuchungen haben ergeben, dass bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund die Homosexuellenfeindlichkeit stärker ausgeprägt ist als bei Jugendlichen ohne. Die Feindlichkeit wird von den Korrelaten Religiosität, Akzeptanz traditioneller Geschlechtsrollen bzw. Männlichkeitsnormen und der Häufigkeit von Kontakten mit Homosexuellen beeinflusst.

Übernachtungsbeziehung statt Ehe

Die Ehe ist ein viel zu interessantes Experiment, um es nur einmal zu versuchen. Rita Hayworth Eine Vernunftehe ist nicht selten ein Geschäft, bei dem sich beide verrechnen. Bette Davis Wenn Sie die Bewunderung vieler Männer für die Nörgeleien eines einzigen eintauschen wollen – nur zu, heiraten Sie! Katherine Hepburn Die Beziehungsmuster in Partnerschaften haben sich in den letzten Jahrzehnten grundlegend verändert, denn auf Grund längerer Ausbildung wird später geheiratet und häufig ohne Legalisierung der Beziehung zusammengelebt.… Weiterlesen »Übernachtungsbeziehung statt Ehe

ADHS – ein Leiden der Kinder und ihrer Umwelt

Ungefähr zwei bis fünf Prozent der Kinder eines Jahrgangs leiden unter ADHS. Sie sind verhaltensauffällig, in der Schule häufig unaufmerksam und lassen sich sehr leicht ablenken. An neuen Aufgaben verlieren sie schnell das Interesse und bringen selten etwas zu Ende. Einige der betroffenen Kinder sind ständig in Bewegung. Sie reden viel, fallen anderen häufig ins Wort oder platzen mit einer Antwort heraus, ohne gefragt zu sein. ADHS-Kinder sind leider oft unbeliebt, denn sie haben große Probleme, sich… Weiterlesen »ADHS – ein Leiden der Kinder und ihrer Umwelt