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Entwicklungspsychologie

Ihr Gegenstand ist die Beschreibung und Erklärung zeitlich überdauernder, aufeinander aufbauender Veränderungen menschlichen Erlebens und Verhaltens über die gesamte Lebensspanne.

Märchen im Unterricht

Unter Berücksichtigung der jeweiligen Altersgruppe können Märchen im Unterricht vielfältige Funktionen haben: angefangen von einer Rezeption als bloße phantastische oder kunstvolle Erzählung bis hin zu einer historischen (ursprünglich orale Tradition) oder sprachlichen, literarischen Analyse liefern Märchen archetypische Muster von Welten und Gegenwelten, die sich in oft unbewussten und unklaren Gefühlen (z.B. Angst, Aggression, Trauer) von Kindern wiederfinden. Vor allem bedrohliche und konfliktreiche aktuelle Situationen lassen sich mit Hilfe von Märchen exemplarisch und stellvertretend aufarbeiten. Märchen liefern auch… Weiterlesen »Märchen im Unterricht

Um das Kindeswohl kümmern sich zu viele verschiedene Institutionen

Dem Kindeswohl widmen sich immer mehr Institutionen und Therapeuten, wobei die Gefahr besteht, dass die Vernetzungen und Kooperationen untereinander eher zu einer Art Beschäftigungstherapie von HelferInnen werden. im Laufe der Zeit sind die Arbeitskreise u.a. im Rahmen der Projekte zu den ´frühen Hilfen´ bzw. den Früherkennungen von Kindeswohlgefährdung immer mehr geworden, wobei sich 20 bis 30 verschiedenen Institutionen bzw. Professionen zu einer Hydra mit einer unübersichtlichen Zahl von Köpfen entwickelt hat. Michael Fegert et al. berichten etwa,… Weiterlesen »Um das Kindeswohl kümmern sich zu viele verschiedene Institutionen

Schreien von Babys – wie reagieren?

Das Schreien von Säuglingen ist evolutionär als Alarmsignal angelegt, wobei das Schreien in der Regel erst ein spätes Signal darstellt, dass das Kind etwas benötigt. Davor sendet der Säugling zahlreiche niedrigschwellige Signale aus, die bei einem Kind, das am Körper betragen wird, auch schon vor dem Schreien registriert werden kann. Nur dann, wenn auf diese Signale nicht reagiert wird, beginnt das Kind zu schreien, wobei andere Menschen darauf programmiert sind, das Schreien eines Babys als Notsituation zu… Weiterlesen »Schreien von Babys – wie reagieren?

Depression bei Kindern und Jugendlichen

Häufig werden Depressionen bei Kindern und Jugendlichen nicht erkannt und nicht beachtet, obwohl die Depressionsrate bei Vorschulkindern etwa bei einem Prozent liegt. Dieser Prozentsatz steiger sich m Grundschulalter auft zwei Prozent, ab elf Jahren sind etwa drei Prozent betroffen. Während sich bei Kindern  noch keine Geschlechtsunterschiede finden, sind ab der Pubertät  Mädchen deutlich häufiger betroffen, wobei die Ursachen  vermutlich in den biologischen und psychosozialen Auswirkungen der Pubertät auf die allgemeine Befindlichkeitl iegen. Bei depressiven Kleinkindern findet man… Weiterlesen »Depression bei Kindern und Jugendlichen

Das präsuizidale Syndrom bei Jugendlichen

Die Selbstmordquote ist bei Jugendlichen mit 9 % aller Todesfälle dieser Altersstufe sehr hoch. Sehr hoch ist auch die Zahl der Selbstmordversuche. Suizidale Handlungen sind dadurch gekennzeichnet, daß sich ein Mensch selbst mittels Medikamenten bzw Drogen oder durch andere Techniken körperlichen Schaden zufügt, mit der ursprünglichen Absicht, nicht mehr leben zu wollen. Eine komplexe Erklärung für die Zunahme der suizidalen Handlungen in dieser Altersgruppe konnte bislang nicht gefunden werden. Sie könne jedoch im Zusammenhang stehen mit der… Weiterlesen »Das präsuizidale Syndrom bei Jugendlichen

Wie aus Männern Väter werden

In einem Interview für die WELT ONLINE berichtet die Neurobiologin Louann Brizendine (University of California, San Francisco) davon, wie aus dem Gehirn eines Mannes das eines Vaters wird, bei dem bereits während der Schwangerschaft der Partnerin sich der Testosteronspiegel eines Mannes deutlich verringert. Gleichzeitig erhöht sich bei ihm um 30 Prozent die Konzentration des weiblichen Hormons Prolactin, das bei Frauen für die Produktion der Muttermilch verantwortlich ist. Bei der Geburt des Kindes ist der Mann dann aus… Weiterlesen »Wie aus Männern Väter werden

Legasthenie – Lesestörung – Rechtschreibstörung

„Legasthenie“ heißt wortwörtlich übersetzt Leseschwäche, wobei landläufig darunter jedoch eine Lese-Rechtschreib-Störung verstanden wird. Allerdings erstreckt sich die Problematik der Legasthenie über weite Gebiete der Informationsaufnahme und -Verarbeitung, denn 50-70 % der Lese-Rechtschreib-Störungen gehen von einer frühkindlichen Sprachentwicklungsstörung aus, sodass sich in der Schule die Auswirkungen dieser Sprachstörung häufig als sehr folgenschwer für das gesamte Lernen erweisen. Aber auch Legastheniker ohne eine solche Vorgeschichte beherrschen häufig wegen ihrer sprachlichen Merkschwäche ihre Muttersprache nicht ausreichend, um den schulischen und… Weiterlesen »Legasthenie – Lesestörung – Rechtschreibstörung

LEGES-Studie – LErnen und GEdächtnis bei Säuglingen

Gudrun Schwarzer,  Claudia Freitag und Sibylle Spangler (Abteilung Entwicklungspsychologie des Psychologischen Instituts der Justus-Liebig-Universität) untersuchten in einer Langzeitstudie (LEGES-Studie – LErnen und GEdächtnis bei Säuglingen) 92 Kinder im Alter von drei, sechs und neun Monaten, um die Entwicklung von Lernen und Gedächtnis im Säuglingsalter beim Erkunden ihrer Lebenswelt zu beobachten. Neben der Erfassung des allgemeinen Entwicklungsstands werden verschiedene Lern- und Gedächtnisaufgaben gestellt, wobei auf Grund der in diesem Alter schwierigen verbalen Kommunikation als ein wesentliches Kriterium z.B.… Weiterlesen »LEGES-Studie – LErnen und GEdächtnis bei Säuglingen

Too good Mothering – Probleme der Überversorgung, Überbehütung, Verwöhnung

Die moderne Bindungsforschung sieht heute Probleme der Überversorgung, Überbehütung, Verwöhnung in vielen Familien. Wenn ein Kind bei seinem Versuch, den schwierigen Schritt weg von der Familie hin zur Ordnung der Welt zu vollziehen, immer wieder abgefedert wird, dann entwickelt es zwar kognitive und funktionale Fähigkeiten, aber es bleibt gleichzeitig seltsam „erfahrungslos“, etwa wenn ein Kind beim kleinsten Hindernis oder Unfall sofort von der überängstlichen Mutter aufgefangen wird und sogleich gemeinsam mit dem notwendigen Trösten symbioseähnliche Bindungsintensitäten aufgerufen… Weiterlesen »Too good Mothering – Probleme der Überversorgung, Überbehütung, Verwöhnung

Fragen von Jugendlichen zum Rauchen

Auf der Webseite „Ärzte gegen Raucherschäden“ (‚Austrian Council on Smoking and Health‘) antworten Ärzte auf Fragen von Jugendlichen zum Thema Rauchen und Rauchentwöhnung: Warum soll ich nicht anfangen zu rauchen? Wie weiß ich, ob ich schon nikotinsüchtig bin? Macht Rauchen schlank? Rauchen gilt doch als sexy? Ein paar Zigaretten probieren, kann doch nicht schaden? Mein Freund raucht, was soll ich tun? Meine Freunde sagen, ich bin ein Spielverderber … Meine Eltern rauchen, was soll ich tun? Sind… Weiterlesen »Fragen von Jugendlichen zum Rauchen