Zuviel Fernsehen führt zu schlechteren Schulnoten

Laut einer Studie des Kriminologischen Forschungsinstitutes Niedersachsen haben jeder vierte Sechsjährige sowie 30 Prozent der 15-Jährigen einen eigenen Fernseher. Fast jedes zweite Kind gibt an, es kann ungefragt und so lange es will fernsehen oder mit dem Computer spielen. Buben und Mädchen der vierten Klasse mit einem eigenen Fernseher haben deutlich schlechtere Schulnoten in Deutsch, Mathematik und Sachkunde. Damit sind Schulleistungen stärker vom TV-Konsum abhängig als vom sozialen Hintergrund. Je früher Kinder regelmäßig vor dem Fernseher sitzen, umso schlechter sind der spätere Lernerfolg und der Schulabschluß – mit Ausnahme der Hochbegabten. Laut dieser Untersuchung dämpft auch der Konsum brutaler Videospiele die Leistungsfähigkeit der Volksschüler. Verantwortlich für den exzessiven Fernsehkonsum ist die viel zu frühe Heranführung an die neuen Medien, sodass die Persönlichkeit der Kinder nicht mehr ausreichend gefördert wird.