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Der Umgang mit kognitiver Dissonanz

Kognitive Dissonanz ist ein negativer Gefühlszustand, den Menschen verspüren, wenn sie nicht vereinbare Gedanken, Meinungen, Wünsche oder Absichten haben. Eine Kognitive Dissonanz kann z.B. auftreten, wenn man sich für den Kauf eines Produktes entschieden hat und nach dem Kauf Informationen erhält, die die Richtigkeit der Kaufentscheidung wieder in Frage stellen. Zunächst einmal sind Menschen ärgerlich oder verunsichert, doch nach der Theorie der kognitiven Dissonanz wird man dann alles tun, um die Kaufentscheidung vor sich dennoch irgendwie zu rechtfertigen, um nicht allzu viele negative Gefühle aufkommen zu lassen. Eventuell wertet man die Testergebnisse als nicht richtig ab, oder man sucht nach Vorzügen des neuen Produkts, die im Test nicht erwähnt wurden. Man rechtfertigt also vor sich und oft auch vor anderen Menschen seine Kaufentscheidung, um die in der Regel unangenehme kognitive Dissonanz zu reduzieren.