Kategorie-Archiv: Definitionen

Der Umgang mit kognitiver Dissonanz

Kognitive Dissonanz ist ein negativer Gefühlszustand, den Menschen verspüren, wenn sie nicht vereinbare Gedanken, Meinungen, Wünsche oder Absichten haben. Eine Kognitive Dissonanz kann z.B. auftreten, wenn man sich für den Kauf eines Produktes entschieden hat und nach dem Kauf Informationen erhält, die die Richtigkeit der Kaufentscheidung wieder in Frage stellen. Zunächst einmal sind Menschen ärgerlich oder verunsichert, doch nach der Theorie der kognitiven Dissonanz wird man dann alles tun, um die Kaufentscheidung vor sich dennoch irgendwie zu rechtfertigen, um nicht allzu viele negative Gefühle aufkommen zu lassen. Eventuell wertet man die Testergebnisse als nicht richtig ab, oder man sucht nach Vorzügen des neuen Produkts, die im Test nicht erwähnt wurden. Man rechtfertigt also vor sich und oft auch vor anderen Menschen seine Kaufentscheidung, um die in der Regel unangenehme kognitive Dissonanz zu reduzieren.


iDisorder

Larry D. Rosen definiert iDisorder als eine psychologische Störung, die durch das Verhältnis zu Medien und Technologien verursacht oder verschlimmert wird. Dazu zählen unter anderem Phantomklingeln oder Phantomvibrationen am Handy. Rosen führt das Phantomklingeln auf ein Angstgefühl, eine Sorge zurück, denn der menschliche Körper ist immer in Wartestellung für technologische Interaktionen, die meist von den Smartphones ausgehen. Gibt es etwa einen neurologischen Anreiz, wenn etwa der Hosenstoff am Bein entlang streift, wird das für eine Handyvibration gehalten.

Quelle
http://www.cio.de/knowledgecenter/mobile_it/2882309/ (12-06-12)