2. Berliner Methodentreffen Qualitative Forschung

Anmeldung ab dem 2. Maerz moeglich
Am 14. und 15. Juli 2006 laden das Institut fuer Qualitative Forschung und die hier ansaessige Zeitschrift „Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research“, das Center fuer Digitale Systeme und der Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie der Freien Universitaet Berlin zum zweiten Mal zum „Berliner Methodentreffen Qualitative Forschung“ ein. Die Veranstaltung, an der im vergangenen Jahr ueber 300 Besucher und Besucherinnen teilnahmen, bietet eine Fuelle an interessanten Vortraegen, praxisnahen Forschungswerkstaetten und Workshops zu zentralen qualitativen Ansaetzen und Verfahren sowie ein Symposium mit Podiumsdiskussion. Interessierte koennen sich ab dem 2. Maerz fuer das Treffen anmelden. Die Hans Boeckler-Stiftung und das Zentrum fuer Umfragen, Methoden und Analysen (ZUMA) Mannheim unterstuetzen die Veranstaltung. Neben Vortraegen, der Podiumsdiskussion und einer Postersession, bei der die Teilnehmenden ihre laufenden Arbeiten vorstellen
koennen,
ist das Herzstueck des Berliner Methodentreffens auch in diesem Jahr die praxisnahe Darstellung von Techniken und Verfahren qualitativer Forschung. In mehrstuendigen Forschungswerkstaetten und Workshops werden an beiden Tagen im gemeinsamen Arbeiten am Fallmaterial der Teilnehmenden viele wichtige qualitative Forschungsansaetze und Methoden lebendig vermittelt. Die Forschungswerkstaetten und Workshops werden von ueber 30 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus dem gesamten deutschsprachigen Raum geleitet. Das Methodentreffen wird eroeffnet mit einem Vortrag des Soziologen Ronald Hitzler (Universitaet Dortmund) zum Thema „Wohin des Wegs? Ein Kommentar zu neueren Entwicklungen in der deutschsprachigen qualitativen Sozialforschung“. Der Psychologe Norbert Groeben (Universitaet Koeln) beschaeftigt sich in einer Abend-Lecture mit der Frage „Gibt es Wege aus der selbst verschuldeten Irrelevanz des qualitativen off-streams?“ Mit der Abend-Lecture wollen die Veranstalter eine

inhaltliche Klammer schaffen zu dem Symposium „Qualitative und quantitative Methoden in der Sozialforschung: Differenz und/oder Einheit?“, das waehrend des 1. Berliner Methodentreffens im Sommer 2005 grossen Anklang fand. Das Symposium mit Podiumsdiskussion am zweiten Veranstaltungstag steht unter dem Titel „Zur Frage des Lehrens und Lernens von qualitativ-sozialwissenschaftlicher Forschungsmethodik“. Die Veranstalter erwarten mit dem Symposium – gemeinsam moderiert von Margrit Schreier (International University Bremen) und Franz Breuer (Universitaet Muenster) und mit Bettina Dausien (Universitaet der Bundeswehr Muenchen), Hubert Knoblauch (TU Berlin), Thomas Leithaeuser (Universitaet Bremen), Katja Mruck (Freie Universitaet Berlin), Rudolf Schmitt (Hochschule Goerlitz-Zittau) als Beitragenden – anregende und kontroverse Diskussionen.
Die Anmeldung fuer das „2. Berliner Methodentreffen Qualitative Forschung“ ist ab dem 2. Maerz, 12h, moeglich. Eine rasche Anmeldung wird wegen der grossen Nachfrage empfohlen.
Anmeldung und weitere Informationen unter:
http://www.berliner-methodentreffen.de/
Kontakt: info@berliner-methodentreffen.de
Ansprechpartner:
Dr. Guenter Mey, Institut fuer Qualitative Forschung in der
Internationalen Akademie an der Freien Universitaet Berlin, Tel.: 030 /
838-55725, Internet: http://www.institut.qualitative-forschung.de/